Verona: Erste Schleifen und eine Weltmeisterin im Pech

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Peder Fredricson und Christian K, hier in Tryon, wo sie WEG Silber mit der schwedischen Equipe holten. (© Pauline von Hardenberg)

Beim Weltcup-Turnier in Verona ist dieses Wochenende die Springreiterelite am Start. Zum Beispiel die beiden Weltmeisterinnen, Simone Blum und Alice. Die hatten einen nicht so erfreulichen Turniereinstieg. Anders etwa Daniel Deußer.

Das wichtigste Springen war heute das 1,50 Meter-Springen mit Stechen um den Preis von Prestige. Europameister Peder Fredricson und Christian K, die gerade erst Silber mit der Mannschaft bei den Weltreiterspielen in Tryon gewonnen haben, ließen auch in Italien nichts anbrennen: Sieg mit einer blitzschnellen Null-Fehler-Runde im Stechen von 35,95 Sekunden.

Zweiter wurde der Ire Mark McAuley im Sattel des neunjährigen Franzosen Vivaldi du Theil v. Quaprice Boimargot Quincy (0/36,83).

Über Platz drei konnte sich Daniel Deußer auf dem elfjährigen Chacco Blue-Sohn Calisto Blue freuen. Die beiden überquerten die Ziellinie ebenfalls ohne Abwurf nach 37,05 Sekunden. Für Deußer und den OS-Wallach ist dies der bislang größte Erfolg einer noch jungen Partnerschaft. Erst im Juli hatte der in Belgien beheimatete Olympia-Dritte mit der Mannschaft den Wallach von Michael Whitaker übernommen.

Ludger Beerbaum und Chiara waren mit 36,39 Sekunden zwar flott unterwegs im Stechen, hatten aber einen Abwurf, Rang zehn. Bei Marcus Ehning und Firth of Lorne, dem Sieger von Knokke am vergangenen Wochenende (und Vater eines Prämienhengstes heute in Verden, morgen mehr dazu!)  gab es acht Fehler.

Weltmeisterinnen im Pech

Das vorangegangene 1,50 Meter-Zeitspringen wurde zu einer irisch-schwedischen Angelegenheit. Kein Vorbeikommen war an dem 62,27 Sekunden schnellen Iren Michael Duffy im Sattel des westfälischen Carell-Sohnes Chappo Chey.

Da mussten sich Henrik von Eckermann auf dem erst achtjährigen Zangersheider Que Bueno de Hus Z und Petronella Andersson im Sattel des neunjährigen Eclatant hinten anstellen.

Achter und damit bester Deutscher war Marcus Ehning mit Comme il faut. Sie waren fehlerfrei, ließen sich aber Zeit. So war es auch bei Ludger Beerbaum und Casello, die zwar auch alle Stangen oben ließen, aber einen Zeitstrafpunkt kassierten. Das reichte dennoch für Platz elf und eine Schleife. Daniel Deußer und Cornet hatten einen Abwurf.

Simone Blum und Alice, die Heldinnen von Tryon, haben sich augenscheinlich noch nicht wieder so ganz mit der Halle angefreundet. Nach einem Sturz mussten sie ausscheiden. Auf ihrer Facebook-Seite schreibt die frisch verheiratete Bayerin:

„So toll wie unser Sport auch ist, aber er holt dich immer wieder gleich auf den Boden der Tatsachen zurück. Heute ist Alice und mir in Verona leider ein Missgeschick passiert, woraus ein böser Sturz von uns beiden resultierte. Glück im Unglpck, Alice und mir ist nichts Größeres passiert. Jetzt heißt es morgen wieder Vertrauen aufbauen und weiter kämpfen.“

Dafür drücken wir fest die Daumen!

Quelle

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