Vilamoura: Britisch-belgisches Podium und Platz fünf für Bormann

190517-pvh-HardenbergBurgturnier 2019-2710

Einmal mehr beste Deutsche in Vilamoura: Finja Bormann. (© von Hardenberg)

Die zweitschnellste Zeit, aber leider ein Abwurf – trotzdem ein super Erfolg für Finja Bormann heute im Großen Preis von Vilamoura. Der Sieg ging an ein großes britisches Talent.

Erst vor wenigen Tagen hatte Lily Attwood ihren 19. Geburtstag gefeiert. Heute machte sie sich nachträglich das wohl beste Geschenk mit dem Sieg im Großen Preis des CSI3* von Vilamoura.

Die junge Britin, die ihr Land sowohl bei den Children als auch bei den Ponyreiter und Junioren schon auf Europameisterschaften vertreten hat, gewann den Großen Preis nach uneinholbaren 36,44 Sekunden im Stechen – uneinholbar zumindest dann, wenn man fehlerfrei bleiben wollte. Aber für ihren elfjährigen Zangersheider Wallach Cor-Leon vd Vlierbeek Z (v. Calvaro Z) hatte Lily ganz offensichtlich genau die richtige Strategie im Stechen gewählt.

Ende Januar war Lily bereits einmal Zweite in einem Großen Preis in Vilamoura gewesen und letztes Jahr gehörte sie zum britischen Nationenpreisteam, das dort Rang drei belegte. Aber das heute dürfte ganz sicher einer ihrer bislang größten Erfolge sein.

Platz zwei gewann einer, der eher zu den alten Hasen der Szene zählt: der Belgier José Thiry (57) Jalisco W van de Wolvenhoek (37,49), gefolgt von einem weiteren Briten in Gestalt von Stephen Lohoar auf Delius F (0/40,44).

Schnellster im Stechen, aber mit vier Fehlern behaftet und darum „nur“ Vierter wurde der Franzose Romain Dreyfus auf dem Nabab de Reve-Sohn Fernando van het Posthuis (35,04).

Auch die Zeit von Finja Bormann und ihrem Holsteiner Casall-Sohn Clippo hätte für den Sieg gereicht: 35,49 Sekunden. Aber leider fiel auch bei ihnen eine Stange – Rang fünf vor Luciana Diniz und Vertigo du Desert (4/35,54).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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