Villach: Christian Ahlmann und Clintrexo Z erneut nicht zu schlagen

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Christian Ahlmann mit Clintrexo Z beim Global Jumping Berlin 2018. (© Toffi)

Erst vor wenigen Wochen gewannen Christian Ahlmann und sein neuer Star im Stall, Clintrexo Z, das Weltcup-Springen in Mechelen. Heute schlugen sie wieder zu, diesmal im österreichischen Villach.

Mit 14 Paaren war das Stechen um den Großen Preis des Fünf-Sterne-Turniers gut besetzt. Und alle wollten die 86.000 Euro für den Sieger haben. Doch dafür hätten sie erst einmal an Christian Ahlmann und Clintrexo Z vorbei gemusst. Der Schimmel v. Clintissimo Z, so sagte Ahlmann nach seinem Sieg in Mechelen, habe alles, was man sich als Springreiter wünschen kann. Dazu gehört auch die Schnelligkeit und Wendigkeit im Stechparcours, ohne dabei unvorsichtig zu werden.

All das demonstrierte Clintrexo Z heute in einer super Runde von fehlerfreien 40,42 Sekunden, eine Zeit, an der sich die Konkurrenz auch dann noch die Zähne ausbiss, wenn sie Abwürfe in Kauf nahm. Damit stand der Sieger fest: Christian Ahlmann auf Clintrexo Z.

Auf Rang zwei (0/42,10) reihte sich der Brasilianer Marlon Modolo Zanotelli im Sattel von Icarus ein, einem elfjährigen Douglas-Sohn, den Zanotelli seit rund einem Jahr unter dem Sattel hat, und mit dem er im Herbst den Großen Preis von Lier gewann (CSI2*) sowie Mitte Januar den Großen Preis von Opglabbeek (CSI2*).

Platz drei ging an den Österreicher Max Kühner im Sattel seines selbst gezogenen Cornet Kalua v. Cornet Obolensky. Die beiden waren exakt zwei Sekunden langsamer als das Paar auf Rang eins.

Die beiden Sieger im Championat, Malin Baryard-Johnsson (SWE) und Indiana wurden Vierte.

Von den Deutschen schaffte es außer Ahlmann keiner mehr in die Platzierung. Tobias Meyer hatte mit Queentina einen Abwurf im Normalparcours. Acht Fehler kamen zusammen für Marcel Marschall auf Fenia van Klapscheut, Michael Jung mit Chelsea und Daniel Deußer im Sattel von Calisto Blue.

CSI2* Großer Preis an Benjamin Wulschner

In Villach gab es neben der Fünf- auch noch eine Zwei-Sterne-Tour. Dementsprechend ging es heute auch um zwei Große Preise. Und Christian Ahlmann war nicht der einzige deutsche Sieger.

Das Highlight der CSI2*-Prüfungen ging an Benjamin Wulschner, den Sohn von Nationenpreisreiter Holger Wulschner, im Sattel der Oldenburger Balou du Rouet-Tochter Bangkok Girl.

Zweite wurde Joy Lammers aus den Niederlanden auf First Boy, gefolgt von Anna Carway für Irland mit Ajaccio.

Denis Lynch mit neuem Pferd zweimal siegreich

Erst seit Anfang des Jahres reitet Mannschaftseuropameister Denis Lynch die KWPN-Stute Pretty Little Liar v. Indoctro. Schon gestern waren die beiden in einem 1,50 Meter-Springen der CSI5*-Tour siegreich gewesen. Und heute setzten sie noch eins drauf.

Pretty Little Liar ging in der vergangenen Saison sehr erfolgreich mit Danielle Goldstein im Sattel. Unter anderem waren sie beiden Global Tour-Turnieren in Shanghai, Madrid und Hamburg gut platziert. Denis Lynch hatte sie vor einer Woche erstmals auf einem Turnier geritten, beim CSI2* in Kronenberg und konnte sich direkt platzieren.

Gestern gewannen sie das Zwei-Phasen-Springen vor Gerco Schröder (NED) auf Dobolensky, der bekanntlich von Gastgeber Glock gesponsert wird. In diesem Springen war Denis Nielsen auf Carlo S Vierter. Michael Jung auf Daily Impressed und Daniel Deußer mit Cassini Bay waren auf Rang acht bzw. neun ebenfalls noch im Geld.

Heute siegten Lynch und sein Neuzugang vor Alberto Zorzi (ITA) auf Danique und Olivier Philippaerts mit Insolente De Dix Bonniers.

Tobias Meyer und der Hannoveraner Carenzo-Sohn Coeur de Lion waren bestes deutsches Paar auf Rang vier. Christian Ahlmann konnte sich noch über eine weitere Schleife freuen, diesmal mit seinem Taloubet-Sohn Take a Chance on Me Z, Zweiter im Championat von Leipzig. Die beiden waren zwar mit Abstand das schnellste Paar des Zeitspringens, hatten aber einen Abwurf, Rang elf.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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