Wegen Verletzungen: Keine Weltreiterspiele für Skeltons Big Star und Stauts Silvana

Big Star und Nick Skelton auf dem Weg zum Sieg im Großen Preis von Aachen 2013

Aachen Soers 30.06.2013 CHIO Springen Großer Preis zweiter Umlauf: Nick Skelton (GBR) und Big Star Foto: ©Julia Rau Am Schinnergraben 57 55129 Mainz Tel.: 06131-507751 Mobil: 0171-9517199 Rüsselsheimer Volksbank BLZ 500 930 00 Kto.: 6514006 Es gelten ausschliesslich meine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (© Julia Rau)

Das ist ein herber Schlag für die Mannschaftsolympiasieger von London – eines der sichersten Paare der britischen Springreiter, Nick Skelton und Big Star, fällt für die Weltreiterspiele aus. Und auch die Franzosen müssen auf eines ihrer erfolgreichsten Paare verzichten.

Bei Nick Skeltons Big Star hat sich die Sehnenverletzung zurück gemeldet, die ihn schon im September 2013 für neun Monate außer Gefecht gesetzt hatte. Der KWPN-Hengst muss ein Jahr lang pausieren. Erst im Frühjahr hatte Skelton den elfjährigen Quick Star-Sohn vorsichtig über kleine Springen beim Winter Equestrian Festival in Wellington wieder aufgebaut. Zuletzt waren die beiden wieder voll im Einsatz und wurden Dritte beim Global Champions Tour-Springen von Estoril. Aber danach stellte sich heraus, dass Big Stars tiefe Beugesehne gerissen war. Nick Skelton sagte zu Horse & Hound: „Ich dachte, er sei zurück und er fühlte sich so gut an wie immer in Estoril. Es ist einfach wirklich ärgerlich. Wir werden sehen, was wir tun müssen, um ihn wieder fit zu machen, aber es wird auf jeden Fall Zeit brauchen. Aber mit einem so guten Pferd, ist das, was wir tun müssen.“

Die Weltreiterspiele fallen für Big Star ins Wasser. Aber Skelton gibt die Hoffnung nicht auf, sich mit seinem Superstar doch noch den Traum vom olympischen Einzelgold zu erfüllen. In London waren die beiden so nah dran. Aber ein einziger Abwurf vereitelte den totalen Triumph für den britischen Altmeister. In Rio will er noch einmal nach den Sternen greifen. Und sein Pferd Nummer eins dafür bleibt Big Star, von dem Skelton sagt, er sei das beste Pferd, das er je hatte: „Wenn es irgendetwas Gutes gibt an dieser Situation, dann die Tatsache, dass er erst elf Jahre alt ist und schon eine neunmonatige Pause hatte. Daher gibt es keinen Grund, warum er nicht wieder so erfolgreich wie eh und je in den Sport zurückkehren soll, wenn alles ausgeheilt ist.“
Die französische Reiterliche Vereinigung berichtet, dass Kevin Stauts Silvana sich in der Box verletzt hat. An den Weltreiterspielen wird sie keinesfalls teilnehmen können. Man hofft, dass dieKevin Staut, Ehning Dritter“ href=“https://www.st-georg.de/?p=47270″> Siegerin des Global Champions Tour-Springens von Paris bis zur Weltcup-Saison wieder fit ist.