Wellington: Beezie Madden und ihr „Schoßhund“

Den Ruby et Violette WEF Challenge Cup in Woche acht des Winter Equestrian Festivals von Florida sicherte sich Beezie Madden auf Cortes ‚C‘, ein Pferd, über das die Mannschaftsolympiasiegerin von 2008 eine Menge zu erzählen hat.

„In seinem nächsten Leben wird er ein Schoßhund“, verriet Madden, derzeit als Fünfte beste US-Reiterin der Weltrangliste. „Er ist so niedlich, wenn man mit ihm in den Stall geht, legt er einem einfach den Kopf auf die Schulter. Alles was er will, ist, geknuddelt zu werden.“

Das wurde der zwölfjährige belgische Randel Z-Darco-Sohn gestern ganz sicher noch einmal extra doll, nachdem er so erfolgreich seiner zweiten Leidenschaft gefrönt hat, dem Springen. Von den 78 Startern des Springens erreichten 19 das Stechen. Maddens Taktik: „Es ist schwierig bei einem Springen in dieser Höhe. Aber ich hatte einen Plan, von dem ich dachte, mit ihm könnte er funktionieren. Er kann Galoppsprünge weglassen, wo das anderen Pferden nicht möglich ist. Er machte es mit Leichtigkeit, beispielsweise zum letzten Sprung oder vom ersten auf den zweiten. Es stört ihn gar nicht, das zu tun. Er ging wunderbar, also war ich glücklich.“

Das Nachsehen hatten McLain Ward (USA) und der zehnjährige KWPN-Wallach Zander v. Cantos-Saygon. Platz drei ging an Rodrigo Pessoa (BRA) auf Gregoy Wathelets einstigem Olympiapferd Cadjanine Z. Daniel Deußer hielt als Vierter auf dem neunjährigen KWPN-Wallach Fyloe vh Claeyssenhof v. Burggraaf-Heartbreaker die deutschen Fahnen hoch. André Thieme wurde mit der Oldenburger Catoki-Contango-Tochter Contanga Zwölfter.

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