Wellington: Nächster sechsstelliger Sieg für Nayel Nassar und Lucifer V

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Nayel Nassar, hier auf seinem zweiten Spitzenpferd Lordan. (© Toffi)

Gerade erst hatten Ägyptens Nayel Nassar und sein Westfale Lucifer V das Eine-Million-Dollar-Springen von Ocala gewonnen. Dieses Wochenende sind sie in Wellington am Start – ebenfalls siegreich.

Dieses ist ein Fünf-Sterne-Wochenende in Wellington. Heute Abend geht es um eine halbe Million Dollar im Rolex Grand Prix. Zur Einstimmung gab es am Donnerstag bereits ein mit 143.000 Dollar dotiertes Springen über 1,60 Meter.

Dass Nayel Nassar nicht nur mit seinem Dauerbrenner Lordan für große Siege gut ist, hat er jüngst in Ocala im Sattel des Lord Dezi-Sohnes Lucifer V bewiesen. Und nun wieder.

Das Stechen erreicht hatten ganze 28 Paare. Zehn davon zogen zurück, schieden aus oder gaben auf. Von den verbliebenen 18 blieben acht ein zweites Mal fehlerfrei. Aber egal, ob mit einem oder zwei Abwürfen, keines der anderen Paare kam auch nur annähernd an die Zeit von Nassar und Lucifer heran. In 35,909 Sekunden fegten die beiden durch den Parcours.

Da musste sich sogar der blitzschnelle Kent Farrington auf seinem Spitzenpferd Creedance um beinahe eine ganze Sekunde geschlagen gegeben. Knapper war der Abstand zwischen dem Zweit- und dem Drittplatzierten: Theodore Manciais unter Spencer Smith (USA), die nach 36,832 Sekunden ins Ziel kamen.

Platziert waren auch Markus Beerbaum und Cool Hand Luke, die ebenfalls zweimal fehlerfrei blieben und Achte wurden. Markus Beerbaum reitet in Wellington übrigens ein neues Pferd: Daylight VDL v. Baloubet du Rouet-Stakkato, ein elfjähriger KWPN-Wallach, der zuvor unter kanadischer Flagge mit Elizabeth Gingras im Sattel ging. Beerbaum ritt ihn erstmals Ende Januar in Wellington auf dem Turnier. Zuletzt waren sie Vierte in einem 1,50 Meter-Springen gewesen.

Apropos neues Pferd – das hat auch McLain Ward unter dem Sattel: eine Oldenburger Stute namens Noche de Ronda. Sie ist zehn Jahre alt, hat aber noch kein einziges Ergebnis bei der FEI verzeichnet. Noch in Deutschland hieß sie Ramba Zamba RT, „RT“ für die Zuchtgemeinschaft Richter-Irps und Tiefenthal, bei der sie zur Welt kam. Sie ist eine Quintender-Tochter aus einer Mutter v. Lovis Corinth-Sandro-Ramino. In Deutschland hatte die Stute gerade mal einen Turnierstart, eine Springpferdeprüfung der Klasse A mit Dennis Schlüsselburg im Sattel, bei der sie Rang elf belegte. Nun ist sie im internationalen Sport angekommen, drehte am Donnerstag die schnellste Vier-Fehler-Runde im Stechen und wurde damit Neunte.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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