Weltcup Helsinki: Eröffnungsspringen an Geir Gulliksen

Geir Gulliksen und Grand Balou

(© Geir Gulliksen und Grand Balou, Weltcup-Turnier Helsinki 2015, Sieger im Eröffnungsspringen)

Norwegens Geir Gulliksen sicherte sich das erste Weltranglistenspringen beim Weltcup-Turnier in Helsinki, der zweiten Etappe der Westeuropa-Liga. Auch für die Deutschen gab es Schleifen.

Geir Gulliksen, der zusammen mit dem norwegischen Kader seit diesem Jahr von Alois Pollmann-Schweckhorst trainiert wird, ließ nichts anbrennen in dem 1,40-Meter-Willkommensspringen. Mit nur drei hundertstel Sekunden Vorsprung in der zweiten Phase trugen er und der zwölfjährige Hesse Grand Balou v. Balou du Rouet-Grandeur den Sieg davon. Knapp geschlagener Zweiter war Leopold van Asten auf Tara Z, seiner erst achtjährigen Zangersheide Stute v. Crown Z-Cash. Van Asten war nur der erste von drei Niederländern auf den vorderen Plätzen. Henk van de Pol und der Hannoveraner Hengst Spartacus v. Stakkato Grannus wurden Dritte vor Jur Vrieling mit dem neunjährigen Belgier Glasgow van Merelsnest v. Nabab de Reve-Darco.

Bester Deutscher und Fünfter insgesamt wurde Daniel Deußer mit dem achtjährigen Belgier Hidalgo v. Quadrillo-Andiamo. Hans-Dieter Dreher und der mächtige Holsteiner Contender-Sohn Cool and Easy behaupteten sich als Neunte vor Patrick Stühlmeyer auf dem Hannoveraner Lord Lohengrin (v. Lordanos-Diskus) und dem im Dezember 2014 nach Österreich gewechselten Max Kühner auf Chardonnay (achtjähriger Holsteiner v. Clarimo-Corrado).

Im anschließenden 1,45 Meter-Springen „Helsinki Champions International“ setzte sich Jur Vrieling auf dem zehnjährigen KWPN-Hengst Arezzo v. Chin Chin-Heartbreaker durch. Die beiden Holländer konnten sich erfolgreich gegen den Angriff der Finnin Anna-Julia Kontio auf dem Corland-Sohn Fardon wehren, die Freundin des Schweizer Springreiters Martin Fuchs. Sie verdrängte Frankreichs Nummer sieben der aktuellen Weltrangliste, Kevin Staut im Sattel von For Joy van’t Zorgvliet v. For Pleasure-Heartbreaker auf den dritten Rang.

Und wieder war Daniel Deußer bester Deutscher, diesmal im Sattel seines westfälischen Cornet Obolensky-Sohnes Cornet d’Amour und als Achter. Direkt dahinter landete Marcus Ehning mit Singular LS La Silla v. Chapultepec La Silla.

Eine goldene Schleife gab es zu guter Letzt noch für Hansi Dreher mit dem zwölfjährigen Holsteiner Wallach Callisto. Der Casall-Sohn nahm sich ein Beispiel an Papa und fegte in fehlerfreier Bestzeit durch den Parcours des abendlichen Zeitspringens über 1,40 Meter. Zweiter wurde Shane Breen auf Acoustik Solo Du Baloubet vor Martin Fuchs im Sattel von Uzo van het Hobos Z.

Mario Stevens wurde in diesem Springen Sechster auf El Bandiata v. El Bundy. Patrick Stühlmeyer und der Oldenburger Canturo-Sohn Canturado waren als Zehnte ebenfalls noch im Geld.

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