Weltcup Las Vegas: Hunter Holloway (USA) fliegt mit Pepita Con Spita an die Spitze

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Hunter Holloway (USA) mit Pepita Con Spita im Weltcup-Springen von Las Vegas (USA). (© FEI/Andrew Ryback Photography)

In dem mit 150.000 Dollar Preisgeld dotierten Weltcup-Etappe in Las Vegas (USA) ging es um wichtige Punkte für die Qualifikation zum Weltcup-Finale in Leipzig. Die Amerikanerin Hunter Holloway gewann ihren ersten Weltcup mit zwei rasanten fehlerfreien Runden.

Bei dem von dem Brasilianer Guilherme Jorge designten Parcours setzte sich Holloway auf ihrer Westfalenstute Pepita Con Spita v. DSP Con Spirit durch und siegte mit einer Zeit von 37,77 Sekunden ohne Abwürfen. Erst vergangenen Oktober startete das Paar bei ihrem ersten Weltcup-Springen, denn die 23-jährige Amazone wollte ihrer zehnjährigen Stute genug Zeit geben, zunächst Routine und Erfahrungen in Großen Preisen zu sammeln. Und das gelang ziemlich gut: In diesem Jahr konnten sie gleich sechs Siege in internationalen Großen Preisen feiern.

Pepita Con Spita war bis September 2018 unter dem dreimaligen Sieger des Hamburger Derbys Toni Hassmann auf Turnieren unterwegs. Haßmann war es, der die Stute in den internationalen Sport brachte. Die letzte Prüfung des Paares war das Finale der Weltmeisterschaften der Jungen Springpferde in Lanaken, Belgien. Anschließend folge ein kurzes Intermezzo der Stute unter dem Sattel der Belgierin Melanie Gelin, um dann Mitte des Jahres 2019 ihre heutige Heimat bei Hunter Holloway in den Vereinigten Staaten zu beziehen. Ihren Stall hat Holloway im Mittleren Westen im Bundesstaat Kansas. Umgerechnet und 33.000 Euro Preisgeld kassierte die Amazone für den Sieg.

Außer Holloway ließen sich lediglich noch die 21-jährige Amerikanerin Natalie Dean und ihre Chance Ste Hermelle im Stechparcours nichts zu Schulde kommen und setzte sich mit einer Zeit von 40,83 Sekunden auf Rang zwei. Laura Hite war die dritte US-Amazone, die es mit einem fehlerfreien Umlauf ins Stechen schaffte. Dort angekommen, komplettierte sie mit vier Strafpunkten und 39,1 Sekunden das rein weibliche Podium auf Calypso van de Zuuthoeve.

North American League: Erneute Führung für Conor Swail

Zwar kostete der finale 1.60 Meter-Steilsprung den Iren Conor Swail auf Vital Chance de la Roque vier Fehlerpunkte und somit einen Platz auf dem Podium. Dennoch konnte er trotz seine Führung in der Gesamtwertung der North American League zurückgewinnen. Zuletzt gewann er in Vancouver und Sacramento. Mit 42 Punkten und somit einem weniger als Swail, setze sich Tiffany Foster (Kanada) auf den zweiten Rang und mit wiederum einen Punkt weniger folgt Natalie Dean. Die nächste Station der North American League findet am 18. Dezember in Forth Worth (USA) statt. Nur 14 Reiter der League qualifizieren sich für das Weltcup-Finale in Leipzig, darunter zehn Teilnehmer aus den USA, zwei aus Kanada und ebenfalls zwei aus Mexiko.

Alle Ergebnisse aus Las Vegas finden Sie hier.

Janne Baumann

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