Weltranglistenerster Kent Farrington setzt Zeichen in Spruce Meadows

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Kent Farrington mit Gazelle, Sieger im Großen Preis beim CSI5* von Valence 2017. (© RB Presse)

Nach Aachen ist Spruce Meadows (CAN) die nächste Station des Rolex Grand Slams. Der Amerikaner Kent Farrington machte im Hauptspringen am Freitag deutlich, dass er auf einen Sieg im Rolex Grand Prix schielt.

Das Hauptspringen beim CSI5* Spruce Meadows in Kanada sicherte sich der Weltranglistenerste Kent Farrington auf seiner elfjährigen Stute Gazelle. Er ritt als letzter der fünf Starter ins Stechen und konnte der New Yorkerin Lillie Keenan auf dem Silvio I-Enkel Super Sox fünf Zehntelsekunden abnehmen und kam schließlich nach 40,59 Sekunden ins Ziel. Farrington erklärte dem Internet-Portal World of Showjumping: „Ich glaube Lillie hat zu Sprung drei Zeit verloren, deswegen habe ich zu Sprung zwei ein bisschen Tempo rausgenommen und konnte dann kurz wenden zum dritten Sprung. Ich glaube, das hat den Unterschied gemacht.“ Weiter erklärte er, dass er den Sieg und die damit verbundene Qualifikation zum Großen Preis genießen würde, aber sich auf die Springen am Samstag und Sonntag fokussieren wolle.

Schon vor zwei Monaten siegten die elfjährige Kashmir van Schuttershof-Tochter und Farrington beim Großen Preis von Spruce Meadows. Das war aber noch das Sommerturnier. Ums ganz große Geld geht es erst an diesem Wochenende, denn dem Grand Prix-Sieger winken umgerechnet circa 600.000 Euro. Im letzten Jahr ging der Sieg an Scott Brash, der am Freitag aber noch nicht das Letzte aus Hello Forever rausholte und Zehnter wurde.

Pius Schwizer (SUI) wurde auf dem Schweizer Warmblut Leonard de la Ferme Dritter. Er war mit Abstand langsamer als Keenan und brauchte 43,03 Sekunden. Vierter wurde der Russe Vladimir Tuganov auf dem Selle Francais-Hengst Suspens Floreval. Bei ihm stoppte die Uhr nach 45,31 Sekunden.

Pech hatte der Spanier Sergio Alvarez Moya auf Arrayan, einem Baloubet du Rouet-Sohn. Die beiden konnten schon Siegesluft schnuppern, doch am letzten Sprung fiel die Stange. Damit wurde es der fünfte Platz in schnellen 39,87 Sekunden, aber mit einem Fehler.

Die Deutschen

Bester Deutscher auf Rang 15 wurde Marco Kutscher, der den Westfalen Conte Bellini über den Teich geflogen hat. Er hatte im ersten Umlauf vier Strafpunkte. Christian Kukuk und der zehnjährige Lord Caletto-Sohn Limonchello hatten zwei Abwürfe sowie ein Zeitfehler im normalen Umlauf. Nicht an den Start gingen Christian Ahlmann, Holger Wulschner und Patrick Stühlmeyer.

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