Wien: Luciana Diniz auf Winningmood in Siegerlaune

Luciana Diniz und Winningmood waren ein tolles Team im Parcours. (© LGCT/Stefano Grasso)

Nach der letzten Etappe vor dem Finale ist die brasilianische Portugiesin Luciana Diniz in der Gesamtwertung der Global Champions Tour bis auf zwei Punkte an den immer noch führenden Scott Brash herangerückt.

Nur drei Paare hatten das Stechen des Global Champions Tour-Springens erreicht, neben Luciana Diniz und dem 16-jährigen Belgier Winningmood v. Darco-Cassini waren dies Harrie Smolders (NED) auf dem elf Jahre alten Zangersheider Hengst Don Z v. Diamant de Semilly-Voltaire und Kevin Staut (FRA) mit der ebenfalls 16jährigen KWPN-Stute Silvana v. Corland-Widor.

Staut lieferte die deutlich schnellste Zeit von 39,24 Sekunden, ließ unterwegs aber zwei Stangen mitgehen. Harrie Smolders und Don blieben strafpunktfrei und durchritten die Lichtschranke nach 43,19 Sekunden – nicht schnell genug, um Diniz und Winningmood die 100.000 Euro Siegprämie zu entreißen. Die beiden kamen nach 42,81 Sekunden ins Ziel.

Vierte wurde Edwina Tops-Alexander auf der 10 Jahre alten Holsteiner Stute Caretina v. Caretino-Contender vor dem frisch gebackenen Rolex Grand Slam Gewinner Scott Brash mit seinem Zweitpferd hinter Hello Sanctos, der BWP-Stute Hello M’Lady v. Indoctro-Baloubet du Rouet. Brash hatte den schnellsten Vier-Fehler-Ritt im zweiten Umlauf geliefert, Tops-Alexander wurde durch einen Zeitfehler an der Teilnahme im Stechen gehindert.

Bester Deutscher war Marcus Ehning auf dem selbst gezogenen Funky Fred v. For Pleasure-Pilot an siebter Stelle hinter Rolf-Göran Bengtsson und Casall v. Caretino-Lavall. Marco Kutscher und der KWPN-Hengst van Gogh v. Numero Uno-Bernstein behaupteten sich an neunter Stelle.

Daniel Deußer auf Toulago und Meredith Michaels-Beerbaum mit der neunjährigen Holsteinerin Apsara v. Ephebe for Ever-Calido, die sie Anfang des Jahres von Andreas Knippling übernommen hatte, leisteten sich jeweils einen Abwurf im ersten Umlauf. Markus Renzel und Cato kamen mit 13 Strafpunkten aus der ersten Runde.

Das Ranking vor dem mit 1,5 Millionen Euro dotierten Finale in Doha (12. bis 14. November) führt der Brite Schott Brash – der schon 2013 und 2014 die Gesamtwertung gewinnen konnte – weiterhin mit 279 Punkten an, aber Luciana Diniz ist ihn mit 277 dicht auf den Fersen. Christian Ahlmann rangiert auf Platz fünf (234), Marco Kutscher auf elf (145). Ludger Beerbaum und Hans-Dieter Dreher belegen die Plätze 19 und 20 mit 115 bzw. 114 Punkten, Marcus Ehning folgt auf Rang 24 (107). Diese fünf dürfen beim Finale starten, ob noch weitere deutsche Reiter teilnehmen können, steht noch nicht fest. Am nächsten dran sind Philipp Weishaupt und Daniel Deußer auf den Plätzen 41 bzw. 49.

 

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