WM Springen: Weitere Absagen und Nachnominierungen für Tryon

Berlin – Global Jumping Berlin 2018

Alberto Zorzi (ITA) und Fair Light van T Heike (© www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz)

Die Liste prominenter Absagen für die Weltmeisterschaften im Springreiten in Tryon wird immer länger. Die Schweizer müssen umdisponieren, die Iren auch. Und Italien muss auf seinen aktuell erfolgreichsten Reiter verzichten.

Platz 18 auf der Weltrangliste nimmt Alberto Zorzi ein. Von der WM im US-amerikanischen Tryon, die für die Springreiter am Mittwoch, den 19. September offiziell mit dem Zeitspringen beginnt, wird der Italiener definitiv keine Punkte mit nach Hause nehmen. Zorzi kann nicht starten. Sein aktuell bestes Pferd Fail Light van’t Heike, Siegerin in Berlin 2018, ist nicht einsatzfähig. Das ließ der italienische Nationalcoach Duccio Bartalucci verlauten. Damit werden Luca Marziani /Tokyo du Soleil, Emanuele Gaudiano/Chalou, Piergiorgio Bucci/Diesel und Lorenzo de Luca das italienische Team bilden. Wen de Luca mitnehmen wird, ist noch nicht klar. Es kommen mehrere Pferde für den bei den Stephex Stables, für die auch Daniel Deußer im Sattel unterwegs ist, angestellten Italiener in Frage.

Iren müssen in Tryon auf Darragh Kenny verzichten

Weil seine Stute Babalou nach einer Kolik am vergangenen Freitag operiert werden musste, muss der Ire Darragh Kenny auf die Weltmeisterschaft verzichten. Für ihn hat Teamchef Rodrigo Pessoa Shane Breen nachnominiert. Breen soll den zehnjährigen Belgier Ipswich van de Wolfsakker reiten. Das Paar hat Ende Juni die Global Champions Tour Etappe von Monaco gewonnen. An seiner Seite in Tryon werden Cian O’Connor/Good Luck, Paul O’Shea/Skara Glen’s Machu Pichu und Shane Sweetnam/Chaqui Z versuchen, nach dem EM- auch den WM-Titel in der Mannschaftsentscheidung zu erringen. Als Reservist fliegt Michael Duffy mit Top Contender nach Nort Carolina.

Wechsel im Schweizer Team

Auch die eidgenössischen Springreiter fahren in anderer Besetzung als ursprünglich gedacht. Eine „leichte Sehnenverletzung“ von Lord Pepsi lassen die WM-Träume von Paul Estermann platzen. An seiner Stelle wird Werner Muff mit Daimler III nun an den Start gehen. In Aachen war diese Kombination im ersten Umlauf des Nationenpreises fehlerfrei geblieben. Erklärtes Ziel des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport (SVPS) ist ein Platz unter den ersten sechs Mannschaften in Tryon. Das würde der Schweiz den Teamstartplatz für die Olympischen Spiele in Tokio sichern.

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