„Tesch Inkasso Cup“ wird zu „Louisdor-Preis“

Dablino und Anabel Balkenhol

Dablino und Anabel Balkenhol bei ihrem ersten Championat, den Weltreiterspielen 2010 in Kentucky, wo sie Bronze mit der Mannschaft holten. (© Julia Rau)

Die Grand Prix-Serie für Nachwuchspferde der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) hatte schon viele Sponsoren und dementsprechend viele Namen – HKM, CP Medien, Tesch Inkasso. Nun kommt ein weiterer hinzu.

Offizieller Titel der Serie ist nun „Louisdor-Preis Nachwuchspferde Grand Prix (FN)“. Louisdor war das letzte Erfolgspferd des verstorbenen großen Reitsport-Mäzens, Klaus Rheinberger. Die Lieselott und Klaus Rheinberger Stiftung wird die Dressurserie die kommenden drei Jahre unterstützen.

Innerhalb kürzester Zeit hatte diese Dressurserie für Nachwuchs-Grand Prix-Pferde sich zu einem Publikumsmagneten und Aushängeschild entwickelt. Dablino, El Santo und Damon Hill sind Pferde, sie hier vorne platziert waren bzw. sogar gewonnen haben, und die kurze Zeit später im deutschen Championatsteam standen.

Ausgerichtet ist die Serie auf acht- bis zehnjährige Nachwuchs-Dressurpferde. Die Aufgabe, die geritten wird, enthält Elemente des Grand Prix, ist jedoch noch „jungpferdefreundlicher“. So darf die Piaffe beispielsweise noch mehr im Vorwärts geritten werden.

Bundestrainer Holger Schmezer erklärte: „Die Serie hat sich in den vergangenen fünf Jahren als sehr sinnvoll erwiesen. Sie schließt die Lücke zwischen dem Nürnberger Burg-Pokal auf St. Georges-Niveau und dem Grand Prix-Sport.“

Das Finale wird nun im Rahmen des Frankfurter Festhallenturniers vom 13. bis 16. Dezember 2012 ausgetragen. Die Stationen auf dem Weg dahin sind die folgenden:

  • Hagen (26. bis 29. April),
  • Hamburg (17. bis 20. Mai),
  • Deutsche Meisterschaft Balve (31. Mai bis 3. Juni),
  • Heroldsberg (20. bis 22. Juli) und
  • Donaueschingen (13. bis 16. September). 

Dr. Evi Eisenhardt, Vorstandsmitglied der Stiftung und internationale Dressurrichterin, sagt: „Die weihnachtlich geschmückte Festhalle bietet einen wunderschönen Rahmen. Außerdem haben wir hier die perfekte Kombination zweier Dressurserien: Im Nürnberger Burg-Pokal sehen wir die besten Nachwuchspferde im Prix St. Georges Special, und im Louisdor-Preis können wir verfolgen, wie junge Pferde das Grand Prix-Level erobern.“