Tragisches Unglück bei Warendorfer Hengstparade

Mit einem schrecklichen Unfall endete heute die erste Hengstparade der Saison im NRW-Landgestüt Warendorf.

Das vorletzte Schaubild der Hengstparade war die rasante Vorführung der Quadrigen, bei der jeweils vier Pferde einen römischen Kampfwagen in flottem Galopp über den Paradeplatz ziehen. Dieser spektakuläre Programmpunkt nahm heute ein tragisches Ende. In einer Kurve rutschte ein Pferd aus und brachte den Wagen zum kippen. Der Fahrer wurde herausgeschleudert und erlitt schwere Prellungen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Ehrengast, eines der Ausbildungspferde an der Deutschen Reitschule, brach sich ein Bein und musste eingeschläfert werden.

Die weiteren geplanten Hengstparaden am 26. und 29. September sowie am 3. Okrtober sollen stattfinden, jedoch ohne das Quadrigen-Schaubild. Wir möchten bei den kommenden Veranstaltungen die Erinnerung an diesen Unfall bei den Zuschauern und Landgestütmitarbeitern nicht wieder hervorrufen, sagte Gestütsleiterin Susanne Schmitt-Rimkus. Weiter heißt es auf der Homepage des Landgestüts: Alle Kollegen hoffen, dass es dem Fahrer bald wieder gut geht. Seine Gesundheit hat oberste Priorität.