10 Dinge, die sie über Badminton 2017 wissen müssen

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10 Dinge über Badminton 2017 (© Foto: Lizz Gregg/FEI, Collage www.st-georg.de)

Es gibt Dinge, die auch Superfans nicht sofort wissen über die Badminton Horse Trials 2017. Wir haben die zehn wichtigsten Fakten über Andrew Nicholson, Michael Jung, Ingrid Klimke, Nereo, Sam, Hale Bob und Co. noch einmal zusammengefasst.

Der Mann hinter dem Geländekurs von Badminton: Eric Winter

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Mitsubishi Motors Badminton Horse Trials 2017: Kursdesigner Eric Winter (© www.badminton-horse.co.uk)

Der 54-Jährige lebt in Süd Wales, in der Nähe von Chepstow. Er hat bereits die Geländekurse von Blenheim Palace International und den Asian Games designt.

Als Reiter war er selbst 1991 in Badminton dabei. Heute sagt er:

Ich baue Kurse, für die ich selbst nicht mutig genug wäre, sie zu reiten.

Sein Anspruch sei, dass die besten Reiter und Pferde die Strecke einfach aussehen lassen. Dabei sei das Ziel, aus Badminton „das alte, traditionelle Badminton zu machen mit dem ein oder anderen richtigen Reiter-Schreck auf der Strecke“. Das ist ihm gelungen. Andrew Hoy berichtete über die Geländebesichtigung mit der Besitzerin seines Pferdes The Blue Frontier: „Sie war ganz schön still.“ Schwere Abfragen reihten sich aneinander. Erholungssprünge? Fehlanzeige. „Die gibt es hier nicht“, meinte Bettina Hoy. „Man kann nur allen wünschen, dass sie auf einem richtig guten Springer sitzen.“

Wie der Kurs-Designer im Vorfeld sagte:

Es ist keine Strecke für durchschnittliche Pferde, sondern für die besten.

Eric Winter

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  1. Hannah

    Liebe St.-Georg-Autoren, bitte achtet auf korrekte Übersetzungen!!! Elisa Wallace schrieb wörtlich, „I’m disappointed in myself for letting down my horse [..] I should have pulled him up.“
    Das hat nichts mit liegenlassen und hochhelfen zu tun; Simply Priceless blieb auf seinen vier Hufen nach dem Sturz. „To let down“ bedeutet in etwa „Im Stich lassen“. „To pull up“ bedeutet, den Ritt vorzeitig zu beenden. Elisa Wallace sagt also, dass von sich selbst enttäuscht ist, da sie ihr Pferd im Stich gelassen hat und sie hätte von sich aus früher aufgeben sollen.

  2. Stephanie Otto

    Ich war mit meinem Mann als Zuschauer dabei. Es war schwer, aber jeder sollte das wissen, der daran teilnimmt. Diese Geländestrecke ist nun mal für die Besten der Welt gebaut. Ganz deutlich hat man gesehen, das viele Pferde einfach zu wenig Kondition hatten. Das ist wie beim Bergsteigen, viele wollen ein Reinhold Messner sein , sind aber weit entfernt!

  3. amena rauf- vater

    Wenn man das als Mensch für sich beschließt und dann die Kondition doch nicht reicht, ist das eine Sache. Angesichts der vielen Toten in diesem „Sport“ und der Tatsache, dass es auch für die Besten eine Herausforderung ist, die schnell in Gefährdung umschlägt, sollte man das den Pferden nicht antun. Und wenn es überhaupt nur für die Besten ist- warum dann nicht konsequent nur die besten 10 der Welt zulassen?! Weil viele Zuschauer eben gern auch die sehen, die scheitern?!


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