Andreas Dibowski soll Polen zu den Olympischen Spielen 2024 bringen

First Horse Inspection – Olympic Games Tokyo 2020

Andreas "Dibo" Dibowski und Corrida waren als Reservepaar für Deutschland mit nach Tokio gereist. (© www.hippofoto.de)

Vielseitigkeitsolympiasieger Andreas Dibowski hat wieder das Training der polnischen Nationalmannschaft übernommen und soll das rot-weiße Team zu den Olympischen Spielen in Paris führen.

Andreas Dibowski übernimmt das Traineramt für die polnischen Vielseitigkeitsreiter von Marcin Konarski, der es im Sommer niedergelegt hatte. Gleichwohl ist auch Andreas Dibowski kein ganz neues Gesicht für Polens Buschis. So coachte er das rot-weiße Team beispielsweise auch schon in Vorbereitung auf die Europameisterschaften im eigenen Land, in Strzegom 2017.

Doch nun warten größere Aufgaben auf ihn. Er freut sich drauf: „Ich bin sehr glücklich, dass ich die polnischen Reiter bis 2024 trainieren kann. Das Hauptziel wird ihr Start bei den Olympischen Spielen in Paris sein. Bis dahin werden die Weltmeisterschaften 2022 das wichtigste Turnier sein“, so der 55-Jährige.

Oskar Szrajer, der Präsident des polnischen Dachverbandes, verwies auf die guten Ergebnisse, die polnische Reiter in den letzten Monaten nach Hause gebracht haben: den 29. Platz von Jan Kaminski bei den Olympischen Spielen in Tokio, Rang 17 von Wojciecj Wojcianek bei den Europameisterschaften – die beste Platzierung eines polnischen Championatsreiters, die es je gab –, die Gold- und die Bronzemedaille von Weronika Kwiatek bei den Weltmeisterschaften der jungen Fahrpferde in Ungarn und Beata Stremlers Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde.

„Um die Chancen der Mitglieder des polnischen Nationalteams auf bessere Platzierungen bei den wichtigsten internationalen Turnieren zu verbessern, werden wir das Trainerteam in einigen Disziplinen austauschen oder erweitern.“