Andreas Ostholt wird sein Erfolgspferd So is et auch in Zukunft reiten

Andreas Ostholt und So is et beim CICO Aachen 2016

Andreas Ostholt und So is et beim CICO Aachen 2016 (© Pauline von Hardenberg)

Nach vielen Spekulationen um die gemeinsame Zukunft steht fest, dass der Westfalen-Wallach So is et auch weiterhin von Andreas Ostholt geritten wird.

Andreas Ostholt hat auf seiner Facebookseite bekannt gegeben, dass sein Erfolgspferd, der Westfalen-Wallach So is et v. Sunlight xx, nach diverser Unsicherheiten bei ihm bleiben darf: „Diese Entscheidung ist getroffen und er verbleibt unter meinem Sattel.“ Dies schien nach der Rückkehr aus Rio und Differenzen zwischen dem Reiter und dem DOKR zunächst unklar. In Brasilien war So is et gegen das Reservepferd Samurai du Thot von Julia Krajewski getauscht worden. Eine Entscheidung, die erst nach der Verfassungsprüfung bekanntgegeben, Ostholt aber bereits fünf Tage vorher mitgeteilte wurde. Der Grund für den Wechsel sei eine leichte Lahmheit gewesen, die noch im Trainingslager in Bonn-Rodderberg aufgetreten sei, nachdem sich der 13-jährige Wallach laut Ostholt ein Eisen krumm getreten hatte. Nach dieser Entscheidung sei er dazu verpflichtet worden, über den Wechsel noch Stillschweigen zu bewahren. Doch er unterrichtete seinen Vorgesetzten, da er als Bundeswehrsoldat verpflichtet sei, bei einer Dienstreise seinem Kommandeur sofort Meldung zu erstatten. Der Beginn vieler Diskussionen, die Ostholt noch immer Bauchschmerzen zu bereiten scheinen: „Eine nicht ganz einfache Zeit liegt hinter uns, es hat viel Wirbel gegeben und es wird immer ein fader bis frustrierender Beigeschmack bleiben.“

Nicht nur über seine gemeinsame Zukunft mit So is et wurde bis dato viel spekuliert. Auch über seine Zukunft als Bundes-Nachwuchstrainer. Ein klärendes Gespräch hatte diesbezüglich noch ausgestanden. Doch auch dazu äußert sich Ostholt  nun: „Um weiteren Spekulationen und Gerüchten eine Antwort zu geben, möchte ich mitteilen, dass es bzgl. der Trainertätigkeit für die Jungen Reiter, U 25 und Perspektivgruppe, keine Zusammenarbeit geben wird, da die Verantwortlichen, wie auch ich, hierfür derzeit keine, nennen wir es mal „ gute Grundlage“ sehen. Ich kann mit dieser Entscheidung gut leben und werde von meiner Seite hierzu weder weitere Statements abgeben, oder sonstigen Populismus betreiben. Ich bedaure diese Entwicklung und wünsche den künftigen Trainern gutes Gelingen.“

So is et wird nun abtrainiert und in die Winterpause gehen. Dies habe Andreas Ostholt gemeinsam mit dem DOKR entschieden.

Das umfangreiche Dossier zur „Causa Ostholt“ inklusive eines Interviews mit Andreas Ostholt zu den Vorfällen in Rio sowie mit Stimmen der Verantwortlichen finden Sie in der aktuellen Oktober-Ausgabe des St.GEORG. Diese können Sie hier bestellen.

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