Andrew Hoy übernimmt Sandra Auffarths The Blue Frontier

The Blue Frontier

(© HMC Horse Marketing Consulting)

Aus Zeitgründen hat Doppel-Weltmeisterin Sandra Auffarth beschlossen, den 14 Jahre alten irischen Schimmel The Blue Frontier abzugeben. Gemeinsam mit Pferdebesitzer Prinz Nikolaus von Croy wurde beschlossem, ihn zu verkaufen. Ein neuer Besitzer ist gefunden.

Der New Frontier-Blue Henry-Sohn geht zur australischen Buschlegende Andrew Hoy. Sandra Auffarth erklärte: Ich freue mich sehr, dass Blue nun eine Box bei Andrew beziehen wird. Andrew ist für mich durch und durch ein Pferdemann mit feinem Einfühlungsvermögen und ich hätte mir keinen besseren Nachfolger im Sattel von Blue wünschen können. Nach der Übernahme von Ispo Ende letzten Jahres wurde mir klar, dass mein Tag nicht genug Stunden hat um allen Pferden in meinem Team gerecht zu werden.

Neuer Besitzer ist nicht Hoy selbst, sondern das Gestüt Hasenacher in der Schweiz von Barbara Keller. Sie ist eine recht bekannte Persönlichkeit in der Rennsportszene und außerdem Präsidentin einer Charity-Organisation mit Namen „Right to Play“. The Blue Frontier ist nicht das erste Pferd, das Hoy für sie reitet. Mit dem siebenjährigen Jask Sparrow hat er bereits ein irisches Pferd von ihr unter dem Sattel. Und wie dieser wird nun wohl auch The Blue Frontier das Präfix „Right to Play’s“ im Namen tragen.

Andrew Hoy ist natürlich dankbar: „Barbara ist eine grossartige Unterstützung und Förderin meines Teams“, erklärte er. „The Blue Frontier ist eine einzigartige Persönlichkeit, wir waren von Anfang an auf einer ,Wellenlänge‘ und ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zukunft mit ihm!“

2013 hatte Sandra Auffarth den mächtigen Schimmel übernommen und nach einem ruhigen Auftakt in Hünxe prompt das CIC2* in Langenhagen für sich entscheiden können. Im vergangenen Jahr waren sie unter anderem Vierte beim CIC3* in Renswoude. Das letzte gemeinsame Turnier der beiden war der Nationenpreis in Boekelo, wo „Blue“ für die Mannschaft ging. Aber schon in der Dressur erschreckte er sich derart vor seinem eigenen Bild auf dem Videoscreen, dass Doppel-Weltmeisterin Auffarth aufgeben musste.