Andrew Hoys Lanfranco verkauft

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Vor gut einem Jahr gab Vielseitigkeitsreiterin Bettina Hoy ihr Vier-Sterne-Pferd Lanfranco an ihren Ex-Mann Andrew Hoy ab. Nun hat der in Großbritannien stationierte Australier den 15-jährigen Trakehner verkauft.

Wer das ist, wurde allerdings nicht bekannt. Andrew Hoy hatte Lanfranco im März 2014 von seiner Ex-Frau Bettina Hoy übernommen. Seitdem waren die beiden bei nationalen Turnieren in Großbritannien ein paar Mal platziert und beendeten den CCI3* in Blenheim 2014 mit einer Verweigerung im Cross. Ihren letzten gemeinsamen Auftritt hatten die beiden in Badminton Anfang des Monats. Dort verzeichneten sie einen Sturz nach einem Vorbeiläufer.

Andrew Hoy erklärte gegenüber Horse & Hound: „Ich habe die Arbeit mit diesem äußerst talentierten Pferd in den vergangenen 15 Monaten sehr genossen und ich bin sehr stolz auf seine Entwicklung und den hervorragenden Auftritten, die er in dieser Zeit erreicht hat mit Siegen und Platzierungen bis hin zur fortgeschrittenen Klasse. Ich bin dankbar für die sehr netten Worte und die Unterstützung, die ich von so vielen Mitstreitern, Offiziellen und Freunden unseres wundervollen Sports bekommen habe, die diese Entwicklung verfolgt haben. Dennoch, trotz des langen Wegs, den er zurück gelegt hat, seit er in den Somerby Stables ankam, war er nicht in der Lage, vorherige Erfahrungen hinter sich zu lassen. Aus Respekt gegenüber diesem wundervollen Pferd müssen wir akzeptieren, dass die großen internationlen Turnierbühnen der Welt ihn nicht glücklich machen.“

Andrew fuhr fort, dass sie sehr glücklich seien, dass diesem erfahrenen Pferd viel Interesse entgegengebracht worden sei. „Wir wünschen den neuen Besitzern alles Glück der Welt und hoffen, dass sie ihre Zeit mit diesem wunderbaren Pferd genießen.“

Unter Bettina Hoy hatte Lanfranco einige bemerkenswerte Erfolge, beispielsweise den dritten Platz beim CCI3* in Blenheim 2011 und im Jahr darauf der zehnte Platz beim CCI4* in Burghley. Allerdings machte der Wallach zunehmend mehr Probleme in der Dressur. Bettina sagte dazu: „Er war nicht immer der einfachste und kämpfte bei großen Ereignissen mit seinen Nerven. Aber ich hatte einige fantastische Ritte auf ihm.“

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