Britisches Championatspferd Opposition Buzz gestorben

Opposition Buzz und Nicola Wilson im Cross von Aachen

(© Julia Rau)

Nur wenige Wochen nachdem er in Rente gegangen ist, verstarb jetzt Nicola Wilsons Olympia-Silbermedaillengewinner Opposition Buzz.

Erst vor sieben Wochen war der 17-jährige „Dodi“, wie er zuhause genannt wurde, in Rente geschickt worden. Sein Tod sei am Samstag „plötzlich und unerwartet“ gekommen, berichtete Nicola Wilson gestern Nachmittag auf ihrer Facebook-Seite. Morgens habe er einen Anfall gehabt (welcher Art ist nicht näher definiert). Auf tierärztlichen Rat sei er dann eingeschläfert worden. „Es ist für uns alle ein Schock. Er war ein sehr besonderes Pferd, das wir jenseits allen Vorstellungsvermögens vermissen werden. Er hat mir so viel ermöglicht und so viele Türen für mich geöffnet. Ruhe in Frieden, Dodi, und Danke!“

Viermal hintereinander gehörten Wilson und Opposition Buzz zum britischen Championatsteam. 2009 gewannen sie Mannschaftsgold bei der Europameisterschaft in Fontainebleau, genau wie ein Jahr später bei den Weltreiterspielen in Kentucky. 2011 holten sie Bronze mit dem Team bei den Europameisterschaften in Luhmühlen. Ein Jahr später gab es Mannschaftssilber bei den Olympischen Spielen in London. Er hat elf Vier-Sterne-Turniere beendet. Seine besten Ergebnisse waren ein fünfter Platz in Burghley 2008 sowie jeweils Rang sieben in Badminton in den Jahren 2008 und 2011. Noch im September war er ein nationales Turnier gegangen, wo er Zweiter geworden war. Danach hätte er seinen Ruhestand genießen sollen.

Opposition Buzz war von seiner Besitzerin Rosemary Search selbst gezogen worden. Er war ein britisches Sportpferd mit Trakehner Vater: Fleetwater Opposition v. Muschamp Danube-Oplot. Die Mutter Jungle Bee stammt vom Vollblüter Java Tiger xx. Opposition Buzz wurde bei der FEI als „Trakehner Partbred“ geführt.

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