BuCha: Von der Normandie nach Warendorf

Kaum aus der Normandie wieder in Deutschland mischen die deutschen Vielseitigkeitsreiter auch in Warendorf beim Bundeschampionat in den Finalqualifikationen der fünf- und sechsjährigen Buschpferde wieder fleißig mit. Eine Reiterin scheint Gold abonniert zu haben.

Sandra Auffarth ist weiter auf Goldkurs: Nach ihrem Sieg in der Einzelwertung und zusammen mit der Mannschaft bei den Weltreiterspielen, reitet sie auch den Nachwuchs ganz nach vorne. In der Finalqualifikation der sechsjährigen Vielseitigkeitspferde konnte sie sich mit der Oldenburger Stute Limetid Edition (Z: Josef Kathmann) v. Licotus-Curacao I mit einer 9,0 den ersten Platz sichern. Im vergangenen Jahr war die Stute Achte im Finale, damals allerdings noch unter Daniela Schmidt. Auch Platz zwei ging nach Oldenburg: Mit einer 8,8 schaffte Dorado (Z: Tammo Francksen) v. Desirao xx-Sunny-Boy unter Jens Hoffrogge den Sprung ins Finale. Genau wie Limetid Edition ist auch Dorado bereits bundeschampionatserfahren. Allerdings musste er sich damals schon der Oldenburger Stute geschlagen geben: Er belegte im Finale der Fünfjährigen Platz zehn. Das deutsche Sportpferd San Frederico 2 (Z: Klaus Kampmann) v. San Amour-Montezuma belegte mit seiner Reiterin Veronique Zimmer mit einer 8,6 den Bronzerang.

Nah beieinander lag die Spitze bei den Fünfjährigen, auch hier lag noch ein Hauch Normandie in der Luft. Der WM-Siebte Peter Thomsen landete mit Nobleman C (Z: Ursula Chojnacki), einem braunen Holsteiner Wallach v. Nekton-Candilo in der ersten Abteilung auf Platz zwei, in der Gesamtwertung also auf dem dritten Platz (8,8). Geschlagen geben musste er sich in dieser Abteilung nur Vienna (Z: Eckbert Weiß) v. Valentino-Argentan unter Nadine Marzahl, die mit einer 9,0 das gesamte Feld anführte. Zweite und somit Siegerin der zweiten Abteilung wurde mit einer Wertnote von 8,9 Casper L (Gerd Lühr) v. Chivas-Weltmeyer unter Vanessa Bölting.

Direkt für das Finale qualifizierten sich bei den Fünfjährigen die besten 15 Pferde, das bedeutet, dass hier eine Note von 8,3 nötig war. Bei den Sechsjährigen schafften die besten acht direkt den Sprung in das Finale. Auch hier war die Mindestnote 8,3. Für das Finale können sich jeweils noch die besten fünf aus den Kleinen Finalen qualifizieren.

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