Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit: Zweifach-Erfolg für Westfalen

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In Warendorf fand am Wochenende das Bundesnachwuchschampionat der Vielseitigkeitsreiter statt. Die Mannschaftswertungen bei Pferden und Ponys waren fest in der Hand der Gastgeber. Ansonsten standen Berlin-Brandenburg und das Rheinland auf dem Treppchen.

Theorie, Dressur, Gelände, Springen und Vormustern sind die fünf Disziplinen beim Bundesnachwuchschampionat der Vielseitigkeitsreiter. Sowohl bei den Pferden als auch bei den Ponys waren die Gastgeber als Team nicht zu schlagen.

Anna Roggenland führte das siegreiche Ponyteam aus Westfalen an. Platz zwei ging ins Rheinland, Rang drei nach Hannover. Für Westfalen ritten Antonia Schulte-Filthaut auf Classic Malina, dem EM-Pony ihrer Schwester Anna, Amelie Nottmeier mit Katleen, Nele Kuberek mit Nouveaute de Van Gogh, der Goldene-Schärpe-Sieger von 2018, Ole Ottmann mit Dream it sowie Linn Zepke mit Betty Boo. Letztere holte außerdem Silber in der Einzelwertung, nachdem sie mit Ausnahme der Theorie in allen Teilprüfungen Noten über 8 erzielt hatte.

Der Einzeltitel bei den Ponys ging an Emilia Vogel (13) aus Ratingen. Sie hatte im vergangenen Jahr bereits die Goldene Schärpe für sich entscheiden können. Hinter Silbermedaillengewinnerin Linn Zepke holte Johannes Munk auf dem erst siebenjährigen Morton D Bronze nach Hannover. Johannes hatte sowohl die beste Geländerunde (9,4) als auch das beste Springen (8,7) hingelegt.

Pferde

Jutta Briel führte das siegreiche Pferdeteam aus Westfalen an. Die Vorjahressieger aus Schleswig-Holstein mussten sich mit Rang zwei begnügen, Bronze ging nach Weser-Ems.

Die Fahnen der Gastgeber wurden in der Abteilung Pferde hochgehalten durch Viktoria Weyers auf Lariostea H, Lioba Kruth mit Ria WW, Laurenz Terbrack mit Cayman, Anna Wecke mit Cloud Nine und Gina Müller mit Tofiffee.

In der Einzelwertung war kein Vorbeikommen an Magdalena Steinle aus Berlin-Brandenburg im Sattel des Holsteiners Casino Express. Sie hatte die höchste Wertnote im Gelände und überzeugte auch in allen anderen Disziplinen. Damit verwies sie die Baden-Württembergerin Selina Traut auf den Silberplatz. Bronze holte Viktoria Weyers nach Westfalen.