EM der Vielseitigkeit in Luhmühlen: Britischer Mannschaftsweltmeister Tom McEwen fällt aus

Feature Gelände

Symbolbild (© Julia Rau)

2018 konnte Tom McEwen bei den Weltreiterspielen gemeinsam mit der Mannschaft Großbritanniens die oberste Stufe des Treppchens besteigen. Bei den Europameisterschaften in Luhmühlen müssen die Briten auf den McEwen verzichten.

Tom McEwen, aktuell Vierter der Weltrangliste, war mit seinem aktuellen Top-Pferd Toledo de Kerser für die EM in der Lüneburger Heide vorgesehen. Dem britischen Magazin Horse & Hound gab McEwen nun bekannt, dass sich der Diamant de Semilly-Sohn im Training leicht verletzt hatte.

Gegenüber Horse & Hound erklärte McEwen: „Natürlich bin ich sehr enttäuscht, dass ich an der Europameisterschaft in Luhmühlen nicht teilnehmen kann. Es war nur ein sehr kleiner Vorfall mit meinem Pferd, aber weil wir so kurz vor dem Championat stehen, dachte ich ist es nur umsichtig, die Nennung zurückzuziehen. Das Wohlergehen meiner Pferde ist für mich immer die oberste Priorität und ich würde nicht erwägen, mit Toledo de Kerser an den Start zu gehen, wenn er nicht in Top-Form ist. So bestürzt ich auch darüber bin, dass ich nun nicht mit der Mannschaft zusammen nach Deutschland reisen werde, ich werde sie auf jeden Fall von Zuhause aus anfeuern.“

Jane Inns, die Mitbesitzerin des Pferdes ist, sagte dem Magazin: „Es ist enttäuschend, aber es war ein kleiner Unfall und wir haben alle übereinstimmend entschieden, dass Toledo de Kerser in den nächsten Tagen keine so lange Reise antreten sollte. Er ist ein so talentiertes Pferd und sein Wohlbefinden steht für uns an oberster Stelle.“

Funnell rückt nach

Für Tom McEwen rückt nun Pippa Funnell ins britische Team nach. Die Amazone befand sich mit ihrem Pferd Majas Hope bereits auf der Longlist für Luhmühlen. Die 50-Jährige kann bereits sieben Medaillen von Europameisterschaften auf ihrem Konto verbuchen und wurde in diesem Jahr 16. in Badminton mit Majas Hope.

Der zwölfjährige irische Wallach wird in Luhmühlen sein Championatsdebüt bestreiten.

Zu der Absage von Tom McEwen sagte Equipechef Richard Waygood zu dem britischen Magazin: „Das ist ein bedauerlicher Verlust für uns, und natürlich sehr enttäuschend für Tom und seine Unterstützer, aber nichtsdestotrotz wird ein außergewöhnlich starkes britisches Team in Luhmühlen an den Start gehen.“

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