EM Fontainebleau: Deutscher Buschnachwuchs auf Medaillenkurs nach Gelände

EM-Fontainebleau-2018

Nachwuchs-EM Fontainebleau 2018 (© fontainebleau2018.com)

Auch nach der Geländestrecke, dem Herzstück jeder Vielseitigkeitsprüfung, liegen die deutschen Reiterinnen und Reiter auf Medaillenkurs bei der Europameisterschaft in Fontainebleau. Besonders gut lief es für Alina Dibowski bei den Junioren.

Knapper Vorsprung nach dem Geländeritt für die deutschen Vielseitigkeits-Junioren bei den Europameisterschaften in Fontainebleau. Das Team aus Frankreich ist allerdings den Deutschen dicht auf den Fersen. Der Vorsprung beträgt nur knappe zwei Zehntel. Die in Führung liegenden Deutschen haben 84,9 Minuspunkte, Frankreich 85,1. Platz drei nehmen die Briten ein mit 91,3 Minuspunkten.

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Nach einem Vorbeiläufer in einer Kombination verlor die nach der Dressur führende Deutsche Meisterin Anna Lena Schaaf  ihre Pole Position – Zwischenstand Platz 40, 44,6 Minuspunkte. Der Rest der Mannschaft lieferte. Drei Runde, dreimal fehlerfrei. Brandon Schäfer-Gehrau mit Fräulein Frieda, Alina Dibowski mit Bardados und Calvin Böckmann mit Altair de la Cense sicherten dem deutschen Team die Führung vorm Springen. Besonders gut sieht es für Alina Dibowski aus. Die Tochter von Olympiasieger Andreas Dibowski ist nun Zweite mit 27,4 Minuspunkten. Die Ergebnisse liegen eng beieinander. Ein Springfehler kann morgen alles durcheinander wirbeln. Brandon Schäfer-Gehrau, 28,7, und Calvin Böckmann, 28,8 Minuspunkte, sind jetzt Fünfter und Sechster. „Alle drei waren hier wirklich top“, lobt Bundestrainerin Julia Krajewski.

Die Einzelreiterinnen Kaya Thomsen und Caspar sowie Greta Busacker und Coco Maurice kamen nicht wie gewünscht fehlerfrei durch den Kurs, klassierten eine Verweigerung  bzw. zwei Vorbeiläufer. Es führt die Französin Anouk Canteluop mit Daniel del Impermeable (25,9 Minuspunkte).

Junge Reiter derzeit an zweiter Position in Fontainebleau

Hanna Knüppel liegt als beste Deutsche auf Platz fünf nach  dem Gelände der Jungen Reiter in Fontainebleau. Deutschland hat 95,3 Minuspunkte auf dem Konto, die in Führung liegende Equipe aus Frankreich 92,3 Minuspunkte – weniger als ein Springfehler also. Platz drei nehmen derzeit die Italiener mit 108,2 Minuspunkten ein. Knackpunkt war es, die erlaubte Zeit auf dem rund 4.600 Meter langen Geländekurs zu knacken. Das gelang gerade einmal fünf von 62 Startern. Die deutsche Meisterin Emma Brüssau blieb mit ihrer Rappstute Dark Desire im Ziel 18 Sekunden über der Zeit. Sie ist nun Sechste (31,3 Minuspunkte), Titelverteidigerin Hanna Knüppel ist mit Carismo Fünfte vor dem Springen (30,6). Vorne liegt der Franzose Victor Levecque mit Phunambule des Auges (26,0). Auf den zweimaligen Vize-Europameister folgt die Britin Mollie Summerland mit Charlie van ter Heiden (29,0) und die Schwedin Sofia Sjoborg mit DHI Mighty Dwight (29,2).

Auf Platz zwölf rangiert nach dem Cross Country die deutsche Einzelreiterin Hella Meise mit First Flight’s Beauty (33,4). Bei so viel guten Nachrichten, gibt es aber auch einen, der Pech hatte: EM-Debütant Fritz-Ludwig Lübbeke kassierte mit Caramella erst eine Verweigerung und später noch einen Vorbeiläufer im letzten Wasser (96,1 Minuspunkte /Platz 47).

Die beiden Einzelreiterinnen blieben ohne Hindernisfehler im Gelände. Anais Neumann und Inka van de Vrobiehoeve ist 18. (38,5) und Antonia Baumgart mit Lamango (41,4) 24.

Einen Überblick über den Stand der Dinge gewährt die Rechenstelle.de

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