EM Luhmühlen: Enttäuschender Dressurauftakt für Andreas Dibowski

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Andreas Dibowski und Corrida im Dressurviereck bei den Weltreiterspielen in Tryon 2018, wo die Stute ein befriedigendes Dressurergebnis hatte. (© Pauline von Hardenberg)

Andreas Dibowski und Corrida mussten heute als erstes deutsches Paar aufs Viereck der Vielseitigkeitseuropameisterschaften in Luhmühlen. Ihr Ergebnis zählt für die Mannschaft. „Dibo“ war nicht glücklich mit dem Ergebnis.

34,6 Minuspunkte oder anders ausgedrückt 65,42 Prozent gaben die Richter Martin Plewa (GER/C), Anne-Mette Binder (DEN/M) und Peter Andrew Shaw (AUS/E) Andreas Dibowski und seiner Hannoveraner Contendro-Tochter. Die beiden hatten einen Aussetzer im Galopp, aber es gelang Dibo, die Stute, die von Hause aus mit eher begrenzter Mechanik ausgestattet ist, in schöner Selbsthaltung mit ansprechender Silhouette zu präsentieren.

„Das war glaube ich die schlechteste Benotung, die sie je bekommen hat“, sagte ein enttäuschter Dibowski im Anschluss. „Ich ärgere mich und bin total geschockt über die Note, weil sich das überhaupt nicht so angefühlt hat. Die Trainer haben mir das eben bestätigt. Sie hatte einen groben Patzer, einen groben Fehler, aber ansonsten hatte ich ein sehr gutes Gefühl.“

Insbesondere im Schritt waren die Richter sehr streng. „Der Schritt ist sicher ihre schlechteste Disziplin. Wir hatten in Aachen einen sehr schlechten Schritt, und es ist sicherlich nicht immer von Vorteil, wenn die Richter die Pferde kennen. Die Trainer haben mir bestätigt, dass der Schritt hier eigentlich okay war, aber dann bekommt sie trotzdem nur eine 5 oder eine 5,5. Da nehme ich an, dass auch Erinnerungen von der letzten Prüfung eine Rolle gespielt haben.“

Und das Gelände?

Angesprochen auf das Gelände, wollte Dibo sich noch nicht so recht äußern. Er müsse nun erstmal die Dressur verarbeiten. Dann mache er sich weiter Gedanken. Dann fügte er aber doch noch hinzu, der erste Eindruck des Geländes sei ein positiver.

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