Event Rider Masters Etappe Wiesbaden: Sieg für Ingrid Klimke und Hale Bob

Ingrid_Klimke-Hale Bob Wiesbaden ERM 2018

Ingrid Klimke und Hale Bob OLD Sieger Event RIder Masters in Wiesbaden 2018. (© www.equistock.de/Hartig)

Ingrid Klimke und Hale Bob haben beim Pfingstturnier in Wiesbaden das CIC3* gewonnen. Es war der fünfte Vielseitigkeits-Sieg im Biebricher Schlosspark in Klimkes Karriere. Jerome Robiné punktete als U25-Sieger.

Bereits nach den ersten zwei Prüfungen, der Dressur und dem Springen gestern, hatte Ingrid Klimke den Grundstein für ihren Sieg in der Etappe der Event Rider Masters in Wiesbaden gelegt. Sie ging als Overnightleader mit ihrem Dressurergebnis von 22,2 Minuspunkten auf den Geländekurs (die Cross Country Strecke können Sie hier sehen). 3325 Meter mit 27 Hindernissen und insgesamt 35 Sprüngen hatten die 24 Kombinationen zu bewältigen. Klimkes Oldenburger Hale Bob v. Helikon xx kam mit lediglich 1,6 Zeitstrafpunkten, vier Sekunden über der erlaubten Zeit, ins Ziel. Es war der fünfte Sieg für die Reitmeisterin in Wiesbadens Vielseitigkeit und der zweite im Sattel von „Bobby“. Der Europameister Hale Bob sei an den ersten drei Sprüngen im Gelände etwas heftig gewesen, sagte die Münsteranerin im Anschluss. „Da wollte er unbedingt hinter dem Pferd her, was vor uns gestartet ist. Bei Sprung vier habe ich ihn dann einmal richtig aufnehmen müssen und dann lief er wie am Schnürchen. Ich glaube, er hat das Gelände heute genauso genossen wie ich.“

Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätten wir den Kurs gerne noch einmal machen können.

Ingrid Klimke über die Verfassung ihres Oldenburgers Hale Bob

Ingrid Klimke in Wiesbaden in allen Sätteln unterwegs

„Dies war unser Start in die Saison, aber Bobby ist schon in super Kondition.“ Ihr Ziel des Jahres seien die Weltreiterspiele im US-amerikanischen Tryon. Dorthin möchte auch der Weltranglisten-Erste, der Brite Oliver Townend. Er landete mit dem zwölfjährigen Iren Cillnabradden Evo auf Platz zwei. Dritte wurde Julia Krajweski mit Samourai du Thot. Sie hatte sich von Platz fünf nach Springen und Gelände – hier blieb sie zwei Sekunden unter der Idealzeit – noch zwei Plätze vorarbeiten können. Es folgte ein Tim-Doppelschlag: Der Niederländer Tim Lips wurde mit Bayro Vierter vor dem Australier Tim Price und Cekatinka. Platz sechs ging an Andreas Ostholt und Pennsylvania (37,3). In dem von Rüdiger Schwarz gebauten Kurs blieben nur zwei Reiter-Pferd-Kombinationen in der Zeit. Ergebnisse finden Sie hier.

U25-Punkte für Jerome Robiné

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Jerome Robiné und Quaddeldou R, bestes U25-Paar beim CIC3* WIesbaden 2018 (© www.equistock.de/Hartig)

In der zweiten Prüfung des Tages, ein CIC3* mit 30 Hindernissen und 35 Sprüngen (Details hier), siegte der Schwede Ludwig Svennerstål (SWE) mit Stinger, Zweiter mit seinem Dressurergebnis (28,3). Den Wert hatte er gemeinsam mit der Belgierin Karen Donckers erhalten. Sie kam aber im Gelände nur bis zum zweiten Hindernis und schied dort aus. Svennerstål hatte zwei Springfehler Distanz zur Zweitplatzierten Liz Halliday-Sharp aus den USA mit Deniro Z (36,5). Dritter wurde der deutsche Nachwuchsreiter Jerome Robiné (45,7). „Ich war die letzten zehn Jahre zum Zugucken hier“, erzählt der 20-Jährige, der in Warendorf bei der Sportkompanie der Bundeswehr trainiert. „Am Anfang habe ich noch gedacht: ,Oh Mann, ist das hoch‘, aber jedes Jahr ist man etwas näher herangerückt und irgendwann dachte ich: ,Wäre ja cool, auch mal hier mit zu reiten‘.“ Gesagt, getan. Er gewann die U25-Wertung mit seinem von der Familie gezüchteten Quaddeldou R OLD v. Quattro B. Ergebnisse finden Sie hier.

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