Houghton Hall: Nationenpreis-Sieg für deutsche Vielseitigkeitsreiter, super Auftritt von Hanna Knüppel

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Hanna Knüppel und Carismo bei den Europameisterschaften in Millstreet 2017. (© FEI/Jump in Action)

Sie ist U21-Europameisterin und gab in Houghton Hall einen Nationenpreis-Einstand nach Maß als sie maßgeblich zum Sieg der Deutschen beitrug: Hanna Knüppel.

Der meist beschäftigte Mann dieses Wochenende in Houghton Hall war Peter Thomsen. Er musste nämlich nur selbst reiten, sondern fungierte auch als Equipechef. Ein Problem schien das nicht zu sein, um Gegenteil. Deutschland gewann den Nationenpreis mit 99,8 Minuspunkten vor den USA (109,1) und den Iren (118,1).

Das beste Ergebnis für Thomsens Team lieferte die jüngste im Team: Hanna Knüppel auf ihrem Erfolgspferd Carismo, der sie schon im Juniorenlager von Erfolg zu Erfolg getragen hat. Und das immer noch tut. Mit 29,9 Minuspunkten landeten die beiden auf Rang vier in dem CICO3*.

Während die Alterskollegen in Warendorf um den Preis der Besten ritten, zeigte Hanna in England, dass sie schon einen Schritt weiter ist. Es war allerdings auch nicht der erste Drei-Sterne-Auftritt für die Doppel-Europameisterin, die in ihrer Schleswig-Holsteiner Heimat im vergangenen Jahr auch zur „Sportlerin des Jahres“ gewählt worden war.

Das zweitbeste Ergebnis für die Mannschaft lieferte der Equipechef selbst. Im Sattel von Sir Boggles, einem zehnjährigen Samba Hit I-Sohn, der in Houghton Hall seine erste Drei-Sterne-Prüfung ging, arbeitete Mannschaftsolympiasieger Thomsen sich von Rang 21 nach der Dressur auf Rang zehn in der Endabrechnung vor (32,6).

Mit den beiden im Team ritten Ben Leuwer auf Urlanmore Prince und Dirk Schrade im Sattel von Unteam de la Cense.

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Leuwer und Urlanmore Prince beendeten die Prüfung als 27. Dirk Schrade ließ es mit dem ebenfalls zehnjährigen Selle Francais-Wallach Unteam de la Cense (v. Diamant de Semilly) im Gelände sehr ruhig angehen, so dass die beiden auf Rang 42 lagen. Es war die zweite Drei-Sterne-Prüfung für die beiden.

Einzelwertung für die Gastgeber

Der Sieg der Britin Laura Collett mit 26,3 Minuspunkten war irgendwie auch ein deutscher Erfolg, zumindest für den züchterischen Norden. Denn Collet ritt den Holsteiner Mr. Bass v. Carrico, den sie auch schon unter dem Sattel hatte, als der 2015 Weltmeister der sechsjährigen Vielseitigkeitspferde geworden war.

Zweiter wurde der Neuseeländer Jesse Campbell auf Amsterdam II (27,6) vor Franky Red Warrilow mit Dolley Whisper für Großbritannien (28,9).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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