Neuseeland benennt Vielseitigkeits-Team für Rio

Jonelle Price auf Faerie Dianimo beim CCI4* in Luhmühlen 2015.

(© Jonelle Price auf Faerie Dianimo beim CCI4* in Luhmühlen 2015.)

Der neuseeländische Verband hat sein Quartett für die olympische Vielseitigkeit in Rio de Janeiro benannt – ohne Andrew Nicholson.

Folgende vier Paare werden in Rio de Janeiro die Farben Neuseelands vertreten:

  • Mark Todd mit dem 14-jährigen Hannoveraner Campino v. Contendro-Pinkus (Mitglied im Bronze-Team von 2012) oder dem zwölfjährigen Holsteiner Leonidas II v. Landos-Parco xx.
  • Jonelle Price auf Classic Moet 13-jährige in Großbritannien geborene Stute v. Classic-Bohemond (Vierte der Einzelwertung bei den Weltreiterspielen in der Normandie 2014), oder mit Faerie Dianimo, elfjährige SHGB-Stute v. Dimaggio-Catherston Dazzler (unter anderem Zweite beim CCI4* Luhmühlen 2015)
  • Jonathan Paget mit Clifton Lush, 17-jähriger Vollblüter v. Half Iced-Le Grande Seigner (unter anderem 2015 Dritter und 2016 Sechster beim CCI4* in Badminton), oder auf Clifton Signature, elfjähriger Vollblüter v. Espri (unter anderem je 14. bei den CCI4*-Prüfungen in Pau 2015 und Kentucky 2016).
  • Clark Johnstone mit Balmoral Sensation, zwölfjähriger neuseeländischer Warmblüter v. Senator (unter anderem Dritter beim CCI4* in Adelaide 2015 und Fünfter beim CCI4* in Badminton 2016).

Als Reserve wurde Tim Price mit Bango (zehnjähriger Ire v. Garrison Royal-Don Tristan) oder Ringwood Sky Boy (13-jähriger Ire v. Courage II-Sky Boy, Vierter in Luhmühlen 2016 und Zweiter in Burghley 2015) benannt. Sein Luhmühlen-Sieger Wesko ist Anfang der Saison verletzungsbedingt ausgefallen, so dass Rio für ihn ins Wasser fiel.

Auch für Andrew Nicholson ist der Olympiatraum ausgeträumt. Der neuseeländische Verband teilte mit, Nicholson habe versäumt, die notwendigen Formulare auszufüllen, die für alle potenziellen Olympiareiter obligatorisch sind. Seit 2014 haben Nicholson und sein Verband zu keiner Einigung gefunden in einem Streit, der mit einer in Nicholsons Augen unzureichenden Versorgung seines Nereo durch den Teamtierarzt bei den Weltreiterspielen in der Normandie begann.

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