Olympia-Aus für Ingrid Klimkes Escada

Ingrid Klimke und Escada unterwegs im Cross des Wiesbadener Pfingstturniers

Ingrid Klimke und Escada unterwegs im Cross des Wiesbadener Pfingstturniers (© Julia Rau)

Die Hannoveraner Stute Escada wäre Ingrid Klimkes erste Wahl für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro gewesen. Nun muss sie umdisponieren. Die Stute ist verletzt.

Reitmeisterin Klimke berichtet, die Embassy-Tochter habe eine Bandverletzung, die Mannschaftstierarzt Carsten Rohde diagnostiziert hat. Sie muss nun erst einmal pausieren. Die Olympischen Spiele fallen somit ins Wasser für die zwölfjährige Stute, mit der Klimke im vergangenen Jahr den CCI4* in Luhmühlen gewann und 2014 Mannschaftsweltmeisterin wurde. „Wir, die Pferdebesitzerin Madeleine Winter Schulze und gesamte Team, sind sehr traurig, dass SAP Escada FRH nun länger pausieren muss“, sagt Ingrid Klimke.

Für Rio setzt sie nun auf ihren Oldenburger Helikon xx-Sohn Hale Bob, der mit seinem Sieg beim CCI4* in Pau 2014, Platz zwei in Badminton 2015 sowie Mannschaftsgold bei der EM in Blair Castle in 2015 seine Qualitäten ebenfalls schon mehr als einmal unter Beweis gestellt hat. Der Wallach hätte eigentlich auch dieses Jahr in Badminton gehen sollen. In Hinblick auf Olympia hat Klimke ihre Planung nun in Absprache mit Bundestrainer Hans Melzer geändert. Sie wird mit „Bobby“ in Wiesbaden, Luhmühlen und Aachen an den Start gehen.