Pau: Französische Vier-Sterne-Führung, Andreas Ostholt bester Deutscher

44898917_1888359734583494_4353716177957027840_n

Thibault Fournier und Siniani de Lathus beim CCI4* Pau 2018. (© Facebook/4EDPofficiel)

Der Franzose Thibault Fournier geht bei seiner Vier-Sterne-Premiere als Führender nach dem Gelände ins abschließende Springen des CCI4* in Pau, Frankreich. Dahinter liegen einmal mehr die starken Briten. Einen überzeugenden Auftritt hatten auch Andreas Ostholt und sein Toppferd So is et.

Der 23-jährige Franzose Thibault Fournier reitet in Pau seine erste Vier-Sterne-Vielseitigkeit. Er sitzt im Sattel des zwölfjährigen Siniani de Lathus, jenes Pferdes, das ihn 2015 auch schon zu seinem ersten Championat begleitet hatte, damals die U21-EM. Heute haben die beiden bewiesen, dass sie auch in der Weltspitze mitreiten können.

Nach der Dressur lagen sie mit 25,5 Minuspunkten noch an fünfter Stelle. Doch anders als den Konkurrenten vor ihnen gelang es dem Paar, ohne Hindernis- und ohne Zeitfehler durchs Gelände zu kommen. Damit liegen sie nun in Führung vor dem Springen und haben sogar noch mehr als einen Abwurf Luft zum nächsten Paar.

Dabei handelt es sich um die Britin Gemma Tattersall auf dem Hannoveraner Perigueux-Sohn Pamero, die sich nach einer ebenfalls fehlerfreien Runde mit ihren 29,9 Minuspunkten von Platz 13 nach der Dressur nach vorne schieben konnten.

Ihnen auf den Fersen sind ihre Landsfrauen Izzy Taylor im Sattel von Be Touchable (mit 30,8 Minuspunkten) und Weltmeisterin Rosalind Canter auf der Guidam-Tochter Zenshera. Nach der Dressur lagen sie noch an zweiter Stelle, ließen sich im Gelände jedoch zu viel Zeit, so dass derzeit 31,3 Minuspunkte für sie zu Buche schlagen.

Die Deutschen

Andreas Ostholt hatte nach der Dressur mit Corvette auf einem aussichtsreichen dritten Platz gelegen, verlor diesen aber, nachdem die zehnjährige westfälische Chacco Blue-Tochter im Gelände einen Vorbeiläufer hatte. Für sie ist es allerdings auch der erste Vier-Sterne-Einsatz.

Bester Deutscher ist Andreas Ostholt dennoch auf Rang acht. Das allerdings mit seinem Routinier So is et, der 2016 schon Zweiter in Badminton gewesen war. Nach ein paar Zeitfehlern im Gelände haben sie nun 37,3 Minuspunkte.

Bettina Hoy und Designer hatten ebenfalls einen Vorbeiläufer und damit zusammen mit ihrem Dressurergebnis von 30,8 Minuspunkten und einigen Zeitfehlern nun 77,2 Minuspunkte.

Andreas Dibowski und Butts Avedon gaben im Gelände auf. So entschieden insgesamt zehn Reiter. Weitere elf schieden aus.

Alle Ergebnisse finden Sie hier. 

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.