Piggy March führt in Burghley nach Gelände mit 17-jähriger Vanir Kamira

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Piggy March (GBR) und Vanir Kamira, Burghley 2022 (© Instagram)

Vanir Kamira hat in ihrer Karriere schon häufig in den allerschwersten Prüfungen der Konkurrenz gezeigt, wie es geht. Mit 17 Jahren scheint sie das beim CCI5*-L Burghley abermals unter Piggy March (geb. French) tun zu wollen.

Die irische Stute Vanir Kamira hat schon Badminton gewonnen, war dort in diesem Jahr Vierte. In Burghley, dem zweiten Vielseitigkeitsklassiker in Großbritannien, war sie schon zweimal Zweite. Und in Bicton, neu im 5*-Kalender hat sie auch ganz vorn mitgemischt, dort landete das Paar 2021 auf Platz drei. Ihr Name ist schon lange bekannt in Buschreiterkreisen. Kein Wunder, Vanir Kamira ist immerhin schon 17 Jahre alt.

Vanir Kamira führt nach dem Gelände

51 Paare waren in der Dressur an den Start gegangen. Piggy March und Vanir Kamira waren dort mit 22,6 Minuspunkten die viertbesten. Die beste beste Dressur des Starterfeldes in Burghley lieferte Kitty King mit Vendredi Biats. Nach der sechstbesten Geländerunde, elf Strafpunkte, ist sie nun Sechste der Zwischenwertung mit 38,2 Minuspunkten.

Piggy March und Vanir Kamira kamen lediglich eine Sekunde über der Idealzeit ins Ziel. Mit 23,0 Minuspunkten haben sie damit die Führung übernommen. Der Neuseeländer Tim Price ist mit dem Holsteiner Vitali Zweiter (26,5). Platz drei nimmt derzeit Tims Ehefrau Jonelle mit Classic Moet ein. Die Stute ist 19 Jahre alt, war in diesem Jahr Vierte in Badminton. 2018 hat sie den Klassiker gewonnen. Nach der einzigen fehlerfreien Runde innerhalb der Zeit hat das Paar 32,2 Punkte. Es war der zwölfte fehlerfreie Ritt auf 5*-Niveau für das Paar. Zusätzlich auch noch eingeschränkt, weil Jonelles Stoppuhr den Dienst quittiert hatte. 30 Hindernisse gab es auf 6460 Metern zu bewältigen. Gebaut hatte die Strecke Derek de Grazia, der der auch den Olympiakurs von Tokio gebaut hat (hier eine Übersicht des Kurses). 31 von 51 Startern haben den Kurs beendet. 24 davon fehlerfrei mit Zeitfehlern.

Eine davon stammt aus Deutschland: Daytona Beach v. Duke of Hearts xx, einst von Sandra Auffarth in den Sport gebracht, ging unter der US Amerikanerin Cornelia Dorr. Sie lieferten die siebtbeste Geländeleistung des Tages in Burghley.

Oliver Townend (mit beiden Pferden), William Fox-Pitt und Zara Tindall sind nur einige der prominenten Namen, die das Gelände nicht beenden konnten. Auch der neue deutsche Geländetrainer Rodolphe Scherrer (FRA) war am Start, ist morgen allerdings auch nicht mehr dabei.

Das Parcorsspringen ist für morgen 10.30 Uhr britischer Zeit angesetzt.