Posthume Ehrung für Richard Meade

Mit dem dreifachen olympischen Goldmedaillengewinner Richard Meade ist vor wenigen Tagen ein ganz Großer der britischen Pferdesportszene verstorben. Nun wurde ihm im Rahmen der jährlichen Züchterehrung eine besondere Auszeichnung zuteil.

Meade erhielt den Preis, den SEIB Meritoire, für seine lebenslange Unterstützung der britischen Pferdezüchter. Dass er ihn nicht mehr selbst entgegen nehmen konnte, hat die Anwesenden nicht daran gehindert, diesen „großartigen Gentleman, Pferdesportler und Freund vieler der Anwesenden zu feiern“, wie Britishshowjumping.com schreibt. Meades Unterstützung für die Zucht sei immens gewesen, heißt es weiter. Als Spitzenreiter habe er als Bindeglied zwischen Sport und Zucht fungiert. Er sei maßgeblich an der Entwicklung der ersten Zuchtstrategie des Landes beteiligt gewesen und an der Suche nach Unterstützern für die Zucht. Als Vorsitzender der British Horse Foundation habe er zusammen mit seinen Anhängern viele Zucht- und Jungpferdeprogramme unterstützt. Seine Weitsicht und seine Fähigkeit, Gruppen zu motivieren und zu koordinieren seien inspirierend gewesen. Es sei Meade bekannt gewesen, dass er diesen wichtigen Preis bekommen würde, noch ehe er krank wurde. Er solle der Familie überreicht werden, sobald diese in der Lage ist, ihn entgegenzunehmen.