Renswoude: Diverse Schleifen für deutsche Vielseitigkeitsreiter

Sandra Auffarth

Sandra Auffarth hatte allen Grund zu strahlen in Renswoude! (© Julia Rau)

Die Drei-Sterne-Prüfung im niederländischen Renswoude war fest in der Hand der Gastgeber. Doch insbesondere im CIC2* führte kein Weg vorbei an den deutschen Teilnehmern. Vor allem an der neuen ungekrönten Derby-Königin Sandra Auffarth.

Auffarth gewann die Zwei-Sterne-Kurzprüfung mit der achtjährigen Oldenburger Stute Daytona Beach v. Duke of Hearts xx-Santander H. Nach der Dressur lagen die beiden auf Rang vier. Nach dem Springen hatten sie sich schon auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Im Gelände kamen sie mit 3,20 Zeitfehlern ins Ziel, aber 28,50 Minuspunkte reichten, um Ingrid Klimke und Asha P auf Abstand zu halten.

Klimke und der erst siebenjährigen Askari-Tochter aus einer Heraldik xx-Mutter wurde ein Abwurf im Parcours zum Verhängnis. Sie waren mit 25,10 Minuspunkten aus der Dressur gekommen und blieben als eines von nur zwei Paaren ohne Zeitfehler im Cross. Aber 25,10 Minuspunkten plus vier Springfehler bedeuteten 29,10 Minuspunkte insgesamt.

Auf dem dritten Platz reihten sich mit 35,30 Minuspunkten Leonie Kuhlmann und Cascora ein. Kuhlmann und die 14-jährige Holsteiner Casco-Tochter hatten im vergangenen Jahr zum Kandidatenkreis für die Europameisterschaften in Strzegom gezählt.

Bis einschließlich Rang sieben standen nur deutsche Paare: Kai-Steffen Meier und der Trakehner Eiskönig belegten Rang vier (36,60), gefolgt von Tabea-Marie Meiners mit Luc M (38,40), Sandra Auffarth mit ihrem zweiten Pferd, dem siebenjährigen Oldenburger Quadro Porte v. Quadros (45,90), und Julia Krajewski im Sattel der achtjährigen Selle Français-Stute Amande de b’Neville (47,60).

CCI2* am Tim Lips

Tim Lips, einer der erfolgreichsten niederländischen Vielseitigkeitsreiter, der aber schon angekündigt hat, für die Weltreiterspiele dieses Jahr nicht zur Verfügung zu verstehen, weil seine Frau zum Zeitpunkte der Spiele ihr erstes gemeinsames Kind erwartet, trumpfte in der Zwei-Sterne-Langprüfung auf. Mit dem neunjährigen KWPN-Wallach Eclips v. Phin Phin war er bereits nach der Dressur in Führung gegangen und gab diese auch bis zum Schluss nicht mehr ab.

Platz zwei ging nach Großbritannien, an Coral Keen im Sattel von Total Belief, einer achtjährigen Silvester-Tochter, die die Prüfung mit ihrem Dressurergebnis von 34,30 Minuspunkten beendete und sich von Rang 16 nach der Dressur nach vorne gearbeitet hat.

Die drittplatzierte Olivia Pleysier mit dem neunjährigen San Remo-Sohn Spirit Excalibur wieder die niederländischen Farben. Das Ergebnis: 34,70 Minuspunkte.

Bester Deutscher war Jens Hoffrogge mit dem gekörten Westfalen Black Rock H v. Black Jack-Larome. Der jetzt achtjährige Hengst stammt aus eigener Zucht und glänzte in Renswoude auf Rang vier mit 36,40 Minuspunkten.

CIC3* an Elaine Pen

Eine weitere potenzielle WM-Kandidatin der Niederlande gewann die Drei-Sterne-Prüfung: Elaine Pen mit dem 17-jährigen KWPN-Wallach Undercover v. Fundy du Mont (34,20). David Doel (GBR) und die Hannoveraner Stute Eisfee v. Embassy wurden Zweite (40,10), gefolgt von Janneke Boonzaaijer (NED) mit Campbelle WS (40,90).

Sportsoldatin Marie-Sophie Arnold und ihr bewährter Hannoveraner Royaldik-Sohn Remember Me, mit dem sie im vergangenen Jahr Silber bei den Europameisterschaften der ländlichen Vielseitigkeitsreiter gewonnen hatte, wurden in Renswoude auf Rang sieben bestes deutsches Paar. Sie hatten drei Abwürfe im Parcours und zehn Zeitstrafpunkte im Gelände – da waren sie allerdings in guter Gesellschaft. Ohne Zeitfehler kam keines der Paare ins Ziel. Am Ende standen 52,7 Minuspunkte auf Arnolds Konto.

Alle Ergebnisse aus Renswoude finden Sie hier.

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