Saumur: Julia Krajewski und Amande de B’Neville führen mit Dressurergebnis

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Julia Krajewski und Amande de B'Neville in Saumur 2021. (© Comité Equestre de Saumur / Photos Les Garennes)

Julia Krajewski und ihre elfjährige Selle Français-Stute Amande de B’Neville aka „Mandy“ sind beim CCI4*-L auf dem besten Weg in Richtung formeller Olympiaqualifikation.

Für die formelle Olympiaqualifikation fehlte Julia Krajewski und Amande de B’Neville bislang noch ein CCI4*-L-Ergebnis. In Vier-Sterne-Kurzprüfungen hatten die beiden schon reichlich Erfolge, wie beispielsweise 2019 in Chatswort und 2020 in Arville und Strzegom. Dort ging „Mandy“ im Herbst auch ihre Erste Langprüfung hatte aber 20 Strafpunkte im Gelände. Für das MER (Minimum Eligibility Requirement) müssen Pferd und Reiter aber unter anderem ohne Hindernisfehler durch den Cross gekommen sein. Das ist ihnen nun heute in beeindruckender Weise gelungen.

Bereits gestern nach der Dressur waren Krajewski und die elfjährige Oscar des Fontaines-Stute mit 24,7 Minuspunkten in Führung gegangen. Und die stehen vor dem abschließenden Springen nach wie vor auf ihrem Konto, nachdem sie fehlerfrei und innerhalb der erlaubten Zeit ins Ziel kamen. Wie Julia Krajewski gestern schon nach der Dressur ankündigte: „Sie ist eine Cross Country Maschine!“ Das hat die Stute heute bestätigt.

Die nachfolgenden Plätze sind französisch besetzt, mit Thomas Carlile auf Birmane (28,4), Karim Florent Laghouag mit Triton Fontaine (29,0), Astier Nicolas im Sattel von Babylon de Gamma (31,5) usw.. Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Julia Krajewski sagte im Interview mit dem Veranstalter nach dem erfolgreichen Tag: „Ich muss zugeben, ich bin sehr glücklich und vor allem sehr stolz auf Amande de B’Neville. Man muss bedenken, dass der CCI4*-L von Saumur die schwierigste Prüfung ist, die sie je gegangen ist. Sie ist elf Jahre alt und ich habe sie Schritt für Schritt gefördert. Tatsächlich haben wir gerade seit der Verabschiedung von Samourai du Thot einen Schritt nach vorne gemacht.

Heute im Gelände war ich zunächst vorsichtig, aber weil ich so auf die technischen Elemente der Hindernisse geachtet habe, war ich etwas hinter der Zeit. Es hätte eng werden können, aber am Ende hat die Stute spielend leicht 12 bis 15 Sekunden in den letzten fünf Minuten gut gemacht, ohne dass ich sie auffordern musste. Das bestätigt, was ich schon immer über ihre Qualitäten als Galoppierer im Gelände gewusst habe. Sie kam sehr frisch ins Ziel.“

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