Schleswig-Holstein und Hessen gewinnen Mannschafts- und Einzelwertung des Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit

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(© Toffi)

Am Wochenende war das DOKR in Warendorf Schauplatz für das Bundesnachwuchschampionat der Vielseitigkeitsreiter (U16). Die Sieger kamen aus Schleswig-Holstein und Hessen.

Dressur, Stilspringen, Stil-Geländeritt, Vormustern und Theorie waren die Herausforderungen, denen die Jugendlichen sich in Warendorf zu stellen hatten. Das beste Gesamtpaket bei den Ponyreitern lieferte das Team aus Hessen mit Amelie Dechert auf Top Balina, Theda Knop von Schwerdtner mit Chapeau Claque, Lara-Joy Paul mit Griffin, Nicoletta Massmann mit Maddoxx und Maya Marie Fernandez mit Kick. Mannschaftsführerin war Judith Sommer, die selbst im Vielseitigkeitssattel erfolgreiche Schwester von Championatsreiterin Josefa Sommer. Das Team hatte mit 367,7 Punkten einen komfortablen Vorsprung zum Rest des Feldes.

Platz zwei ging an Westfalen mit Katharina Schütte mit Cappuccino WE, Kim Lara Zoschke mit Danzatore Rosso, Ole Ottmann mit Dream it, Linn Zepke mit Betty Boo und Charlotte Schulze Zurmussen mit Pascal S.W., die auf 361,8 Punkte kamen. Knapp geschlagen geben musste sich Hannover mit 360,4 Zählern dank der Reiter Smilla Maline Philipp auf Orly, Johannes Munk auf Morton D, Tom Meier auf Sandelano, Hedda Vogler auf Sarasani P und Emma Wiedenhöft im Sattel von Vive being B.

Einzelwertung

Auch die Einzelwertung ging nach Hessen, an Maya Marie Fernandez auf dem erfahrenen 17-jährigen Kick. Mit 129,9 Punkten setzten die beiden sich gegen die Weser-Ems-Reiterinnen Antonia Peiß auf Diabas (127) und Jette Lakeberg mit Nadeshi (126,5) durch. Maya Marie hatte zuvor das Stilspringen mit 9,0 gewonnen, hatte beim Vormustern mit einer 9,5 geglänzt, kam mit einer 8,5 aus dem Gelände (Platz neun), mit einer 8,1 aus dem Viereck (Rang acht) und war eine von vier Reiterinnen, die in der Theorie fast die volle Punktzahl erreichen konnten.

Schleswig-Holstein nicht zu schlagen

Mannschafts- und Einzelwertung bei den Pferden gingen nach Schleswig-Holstein an die Reiter um Teamchef Detlef Peper: Ben Phillip Knaak mit Cocolares, Hanna Jensen auf Luzi-Caro, Berenike Lucius mit Wineta, Nane Nikolaus Dehn auf Zilia D (die vorher von Ingrid Klimke geritten wurde) und Helene Stoltenberg mit Ebygale.

Mit satten 380,90 Punkten hatten die fünf einen ordentlichen Vorsprung vor den Rheinländern um Jarno Debusschere: Helena Bottermann mit Lena, Carina Koch auf Lord Levistano und Jana Lehmkuhl mit Chiara d’Amour. Die drei kamen auf 369,51 Punkte.

366.81 Zähler waren es für die Mannschaft Westfalen unter Jutta Briel: Julika Schenkmann auf Ginger Gold, Lea-Sophie Denker mit Cantapper, Laurenz Terbrack auf Cayman, Gina Müller mit Braveheart und Johann Scharffetter auf Romy Darling.

Einzelwertung

Ben Phillip Knaak war schon bei Deutschen Juniorenmeisterschaften am Start gewesen, hatte mit dem erst sechsjährigen Califax-Sohn Cocolares aber eines der jüngsten Pferde am Start. Das hinderte ihn aber nicht, mit einer exzellenten Gelänerunde, die mit 9,7 bewertet wurde, nicht nur diese (fünffach im Endergebnis berücksichtigte)  Teilprüfung zu gewinnen, sondern mit 131,1 Punkten auch die Gesamtwertung. Zweite wurde Helena Bottermann auf Lena (129,4), gefolgt von Hanna Jensen auf der Trakehner Stute Luzi-Caro (128,4).

Eigentlich hätte zum Turnier auch noch ein Fitnesstest für Reiter gehört, der allerdings nicht in das Gesamtergebnis eingeflossen wäre. Der wurde jedoch aufgrund der Hitze abgesagt.

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