Stockholm: Großer Preis an Peder Fredricson, Julia Krajewski Dritte in der Indoor Vielseitigkeit

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Peder Fredricson mit Christian K beim CHIO Aachen 2019. (© von Korff)

Zuhause zu gewinnen ist doch am schönsten! Das dachte sich wohl auch Peder Fredricson und ließ nichts anbrennen im Großen Preis von Stockholm. Das zweite Highlight über Hindernisse: die Indoor Vielseitigkeit, die nach Frankreich ging und Julia Krajewski auf Rang drei sah.

Peder Fredericson hatte Christian K v. Namelus R gesattelt, mit dem er seit 2017 noch von kaum einem Turnier unplatziert heimgekehrt ist. Dieses Jahr hatte Fredericson den 15-jährigen KWPN-Wallach sehr gezielt eingesetzt, zuletzt in Riad, wo sie Vierte in einem 1,55 Meter-Rahmenspringen wurden. Stockholm war nun das erste Hallenturnier diese Saison. Umstellung geklappt!

Acht Paare hatten das Stechen erreicht, vier blieben ein zweites Mal fehlerfrei, keines war so schnell wie Fredricson und Christian K, die nach 41,55 Sekunden ins Ziel kamen.

Die Plätze zwei und drei gingen an die belgischen Zwillinge Olivier und Nicola Philippaerts, beide auf zehnjährigen Pferden, Olivier mit dem Diamant de Semilly-Sohn Miro (41,96) und Nicola auf der Zangersheider Stute Luna van’t Ruytershof Z v. Levisto Z (42,73).

Dahinter konnte sich Angelica Augustsson über einen weiteren Erfolg ihrer neunjährigen Zukunftshoffnung Chadora Lady freuen. Bei ihrem letzten Turnier hatte die Stute den Großen Preis von Opglabbeek für sich entschieden. Nun setzte sie auf Vier-Sterne-Niveau noch einen drauf: doppelnull in 44,34 Sekunden. Die Chacco-Blue Tochter kam in der Lewitz zur Welt, aus dem Stamm gingen mehrere 1,60 Meter-Springpferde hervor sowie der gekörte Mesoulot PS.

Die weiteren Platzierten im Stechen: Jérôme Guery (BEL) auf Great Britain V (0/4/41,69), Jens Fredricson (SWE) mit Markan Cosmopolit (0/4/43,87), Ioli Matilineou auf Levis de Muze (0/4/48,25) und Malin Baryard-Johnsson im Sattel von Harly Davidson (0/8/44,32).

Deutsche Paare waren im Großen Preis nicht am Start.

Indoor Vielseitigkeit

Anders sah es aus in der Indoor Vielseitigkeit. Hier hielten Julia Krajewski und Anna Siemer die deutschen Fahnen hoch. Sieger der Prüfung wurde der Franzose Maxime Livio auf dem Iren Boleybawn Prince, einst erfolgreich unter Dirk Schrade. Mittlerweile ist Boleybawn Prince 18, aber fit wie eh und je. Fehlerfrei in 40,68 sprang er zum Sieg.

Allerdings war der Vorsprung zu der Schwedin Frida Andersen im Sattel der schwedischen Stute Box Compris v. Iowa denkbar knapp, gerade mal eine hundertstel Sekunde, mit der die beiden auf Rang zwei sprangen.

Über Rang drei konnte sich Julia Krajewski im Sattel des achtjährigen Holsteiners Nickel v. Numero Uno freuen: ebenfalls doppelnull in 41,78 Sekunden.

Anna Siemer hatte die ebenfalls achtjährige OS-Stute Lillybelle EA v. Diarado gesattelt, mit der sie nach 45,89 Sekunden ins Ziel gekommen war, was umgerechnet zwei Strafpunkte und Rang sechs bedeutete.

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