Strzegom: CICO4* Nationenpreis an die Gastgeber, doppelt Pech für Deutschland

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Beim Nationenpreis im polnischen Strzegom konnten die deutschen Reiter nicht mitreden, zwei Teammitglieder schieden im Gelände aus. Der Sieg blieb in Polen.

Niklas Bschorer mit Back in Time, Finja Timm und Cox Orange, Nicolai Aldinger mit Indian Summer sowie Jule Wewer und Snipes traten im Nationenpreis in Strzegom an. Bester Teamreiter war Niklas Bschorer, der mit der elfjährigen westfälischen Stute Back in Time v. Bayard nach einer Dressur im Mittelfeld, im Gelände 13,6 Zeitstrafpunkte kassierte und einen fehlerfreien Parcours absolvierte. In der Endabrechnung landeten die beiden auf Platz sechs (49,6). Finja Timm und die 14-jährige Württemberger Caprimond-Tochter Cox Orange lagen nach einer tollen Geländerunde mit lediglich 6,8 Zeitstrafpunkten noch auf Platz drei in der Zwischenwertung. Drei Abwürfe im abschließenden Parcours warfen die beiden in der Rangierung aber deutlich zurück (21./61,3). Sowohl Nicolai Aldinger und der zwölfjährige Holsteiner Indian Summer als auch Jule Wewer mit ihrem 15-jährigen Hannoveraner Snipes schieden im Gelände aus. Sehr ärgerlich für Jule Wewer: Die erste Hälfte des Kurses lief problemlos, an Sprung 10b löste dann aber ihre Airbagweste aus und behinderte sie erheblich, Verweigerung an 10d und an 13c war die Reise schließlich zu Ende.
Zwei ausgeschiedene Teamreiter – dasselbe Schicksal ereilte auch das schwedische Team, bei den Italienern traf es sogar drei Reiter. Für Deutschland reichte es somit nur noch für Platz vier vor Schweden und Italien. Insgesamt hatten zwölf Reiterinnen und Reiter Probleme im Gelände und kamen nicht ins Ziel, kein Paar absolvierte den Cross fehlerfrei, 26 von 40 Teilnehmer beendeten die Prüfung.

Deutlich besser lief es für die polnische Equipe mit Mateusz Kiempa/Libertina, Joanna Pawlak/Fantastic Frieda, Malgorzata Korycka/Canvalencia sowie Jan Kaminski/Jard, die auf insgesamt 139,6 Punkte kamen – Sieg vor den Niederlande (151,1) und ganz knapp dahinter Österreich (151,4).
Der Pole Mateusz Kiempa, der 2017 bei der EM in seinem Heimatland am Start war, hatte einen besonders guten Lauf. Er siegte nicht nur mit seinem Team, sondern auch die Einzelwertung mit Libertina (34,7). Mit seinem zweiten Pferd Lassban Radovix belegte er außerdem Platz vier (44,1).

Schweizer Sieg in CCI4*-L

In der CCI4*-L Prüfung gab es kein Vorbeikommen an dem Schweizer Robin Godel im Sattel von Global (36,4). Der Neuseeländer Tim Price platzierte sich mit Polystar I dahinter gefolgt von Emiliano Portale (ITA) auf Aracne dell’Esercito Italiano (39,0) und Jonelle Price (NZL) mit Faerie Magnifico (54,3).

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