Vairano: Erster Nationenpreis der Vielseitigkeitsreiter 2018 nach Frankreich

FEI Nations Cup™ Eventing Vairano ITA

Feierliche Siegerehrung des ersten FEI-Nationenpreises 2018 der Vielseitigkeitsreiter in Vairano, Italien, mit Frankreich als Sieger, Rang zwei für Schweden und Bronze für die Gastgeber. (© FEI/Massimo Argenziano)

Mit allen vier Mannschaftsreitern unter den Top Ten der Platzierung sicherte sich Frankreich überlegen den ersten FEI-Nationenpreis der Vielseitigkeitsreiter in Vairano. Die Einzelwertung ging in die Niederlande und war damit auch irgendwie ein deutscher Erfolg.

Denn die niederländischen Vielseitigkeitsreiter werden bekanntlich seit vergangenem Jahr von Bettina Hoy trainiert. In diesem Fall ging die gelbe Schleife an Alice Naber-Lozeman auf dem 16-jährigen Iren Peter Parker. Nach der Dressur lagen die beiden noch auf Rang zwei mit genau 26 Minuspunkten. Aber dabei beließen sie es denn auch.

Klasse Auftritt der Olympiasieger

Hinter den beiden leuchtete fünfmal die Tricolore der Franzosen. Luc Chateau und Propriano de l’Ebat wurden Zweite (26,70) vor Maxime Lvio auf Pica d’Or (28),  Dontien Schauly Adj mit Ocarina du Chanois (29,60), Brice Luda auf Valere du Bonnieres (33,50) und Martin Haemon mit Quiland Menjolet (34).

Fürs Team ritten Luca Chateau, Maxime Livio, Brice Luda sowie der an neunter Stelle platzierte Raphael Cochet auf Sherezad de Louviere. Zusammen kamen sie auf 88,20 Minuspunkte.

Zweitbestes Team waren die Schweden mit 124,30 „Miesen“ vor den italienischen Gastgebern, bei denen 128,60 Minuspunkte zusammengekommen waren.

Die deutschen Ergebnisse

Deutschland hatte keine Mannschaft in Vairano am Start. Einziger deutscher Teilnehmer im CICO3* war Kai-Steffen Meier, der die neunjährige Oldenburger Casiro-Tochter Cascaria V nach dem zwölften Platz in der Dressur mit einigen Zeitfehlern in Cross und Parcours schlussendlich auf Platz 22 steuerte.

Meier gewann außerdem den CIC2*. Hier saß er im Sattel der zehnjährigen KWPN-Stute Nyala d’Arville, eine Tochter des Mannschaftsweltmeisters Verdi aus einer Heartbreaker-Mutter.

Außerdem stellte Meier in dieser Prüfung noch zwei weitere Pferde vor, die ebenfalls ins Ziel kamen, beides Trakehner Hengste: den neunjährigen Glücksruf v. Dramatiker (Platz elf) und den ein Jahr jüngeren Painter’s Maxim v. Phlox (Rang 16).

Im CCI3* siegte mit Susanne Bordone auf Dinky Inky eine Vertreterin der Gastgeber mit ihrem Dressurergebnis von 33,90 Minuspunkten – was nach der ersten Teilprüfung noch Rang zehn war.

Einziger Deutscher in dieser Prüfung war Kai Ruggabber auf Carnamoyle. Der Ire hatte heute im Parcours augenscheinlich einige Schwierigkeiten: 30 Strafpunkte. Dabei hatten die beiden nach der Dressur noch an vierter Stelle gelegen. Im Gelände kamen 16 Zeitfehler hinzu. Von den 30 Strafpunkten im Parcours galten zehn der Zeitüberschreitung. Schuld daran war eine Verweigerung. Und dann vielen auch noch vier Stangen.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.