Vielseitigkeits-Europameisterschaften 2021 an Avenches vergeben

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Symbolbild (© Julia Rau)

Gestern wurde bei der FEI über die Vergabe der Vielseitigkeitseuropameisterschaften 2021 und 2023 entschieden.

Die Europameisterschaften der Vielseitigkeitsreiter 2021 finden vom 23. bis 26. September in Avenches in der Schweiz statt. Die EM 2023 wurde an das Haras du Pin in Frankreich vergeben, wo ja 2014 auch die Weltreiterspiele im Busch ausgetragen wurden.

Damit ist Avenches erstmals Gastgeber eines Seniorenchampionats. Unter anderem Michael Jung hatte sich sehr stark gemacht für das Team um Jean-Pierre Kratzer. Er schrieb damals auf seinen Social Media-Seiten: „Es gibt ein motiviertes und erfahrenes Team in der Schweiz in Avenches, (…), das 2020 gezeigt hat, dass sie alles haben, was es braucht um ein Championat auszurichten: eine sehr gute Anlage, Erfahrung, die finanziellen Mittel und weitere essenzielle Kriterien, die es braucht, um ein Event wie dieses auszurichten.“ Sein Wunsch fand offensichtlich Gehör.

FEI-Generalsekretärin Sabrina Ibáñez kommentierte: „Wir sind erfreut, dass der Schweizer Turnierplatz in Avenches Gastgeber für die Meisterschaft 2021 ist. Nach der Verschiebung der Spiele in Tokio im vergangenen Jahr hatte die FEI die Europameisterschaften in den drei olympischen und den paralympischen Disziplinen eigentlich abgesagt, so dass der Fokus auf den Spielen in 2021 liegen konnte. Aber unsere Mitglieder haben uns ermutigt, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken, und wir haben auf diese Stimmen gehört.“

Das Nachsehen hatten damit das italienische Montelibretti und der holländische Traditionsstandort Boekelo, der dieses Jahr 50-jähriges Jubiläum feiert. Dafür wurde das Finale des FEI-Nationenpreises für Nachwuchsspringreiter an Peelbergen vergeben. Und die das Finale der FEI Trophy der Ponyspringreiter findet im Rahmen der Weltcup-Etappe vom 26. bis 20. Dezember 2021 in Mechelen statt.

Sabrina Ibáñez: „Wir sind froh, dass wir unseren Mitgliedern etwas bieten können, auf das sie sich freuen können während dieser schwierigen Zeiten, in denen wir gegen den EHV-1 Ausbruch kämpfen und Verfahren ausarbeiten, mit denen Reiter und Pferde wieder an Turnieren teilnehmen können.“