WM Pratoni: Gabriele Pochhammer spricht mit IOC-Präsident Thomas Bach

FEI World Championship 2022 Eventing .

IOC Präsident Thomas Bach mit FEI Präsident Ingmar de Vos (© Richard Juilliart/FEI)

Prominenter Besuch hatte sich für die Geländeprüfung in Pratoni del Vivaro angekündigt. IOC-Präsident Dr. Thomas Bach schaute sich den Cross höchstpersönlich an, um sich ein Bild von dem Sport zu machen, über dem immer wieder das Damoklesschwert des olympischen Rauswurfs hängt. Gabriele Pochhammer hatte Gelegenheit, mit ihm zu sprechen.

Drei Fragen an Thomas Bach, der heute lange in den Hügeln von Rom erlebte, wie der Vielseitigkeitssport aussehen kann. Der IOC-Präsident sieht die Anstrengungen des Weltreiterverbandes (FEI).

St.GEORG: Was haben Sie für einen Eindruck von der Strecke, auch was die Sicherheitsaspekte angeht?

Dr. Thomas Bach: Ich habe gesehen, das ja eine Menge passiert ist für die Sicherheit der Pferde, vor allem an den Hindernissen. Viele sind mit Mechanismen versehen, (die sich öffnen können bei heftigem Anschlagen, Anm.d.Red.). Man hat mir auch erklärt, dass die Büsche an und die Blumen vor dem Hindernis dem Pferd die Orientierung erleichtern. Man sieht ja auch, es läuft sehr sicher ab, das ist gut.

Muss der Sport nach Ihrer Ansicht nach etwas tun, um seine olympische Zukunft zu sichern?

Ja. Man muss versuchen, gerade was Olympische Spiele betrifft, die Kosten zu reduzieren. Dabei geht es nicht nur um Superbauwerke an den einzelnen Hindernissen, also um die Kosten des Kurses, sondern es geht um Übertragungsplätze, Fernsehproduktionskosten und vieles andere mehr. Aber da ist der Weltreiterverband ja dran.

Hat der Vielseitigkeitssport auch nach Los Angeles 2028 eine Zukunft?

Wir müssen versuchen, den Sport mehr unter die Leute zu bringen, dann hat er auch nach Los Angeles noch eine Zukunft.

Die Gespräche über den Kurs in Los Angeles beginnen gerade jetzt. Ich bin sehr zuversichtlich, weil eine Menge passiert ist und sich die FEI bewusst ist, dass etwas getan werden muss.

 


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