Vielseitigkeitspferd Franco Jeas gestorben

Andreas Ostholt und Franco Jeas 2011

(© www.toffi-images.de)

Aufgrund irreparabler Schulterverletzungen, die Andreas Ostholts Vielseitigkeitspferd Franco Jeas sich bei einem Sturz am vergangenen Wochenende in Blenheim zuzog, musste der zwölfjährige Hannoveraner Wallach eingeschläfert werden.

Beim CCI*** in Blenheim stürzte das Paar am ersten Wasser. Dabei hatte sich das Vorderbein von Franco Jeas unglücklich verdreht. Es waren Tieräzte vor Ort, die den Wallach zunächst notversorgten, ehe er in eine nahgelegene Klinik gebracht wurde. Dort gab es zunächst Entwarnung. Eine genauere Diagnose, die das Röntgenbild hätte zeigen können, wurde durch einen Bluterguss unmöglich gemacht.

Man musste warten, bis der Bluterguss zurückgegangen war, ehe man erneut röntgen konnte. Dann erkannten die Tierärzte eine Absplitterung im Schulterbereich. Der Wallach wurde sofort operiert. Leider stellten die Veterinäre während des Eingriffs fest, dass die Absplitterungen doch schlimmer waren, als auf dem Röntgenbild erkennbar war. Ein schmerzfreies Leben wäre damit auch als Rentner nicht möglich gewesen. So entschloss man sich, Franco Jeas gar nicht mehr aufwachen zu lassen.

Franco Jeas und Andreas Ostholt waren acht Jahre lang gemeinsam im Sport unterwegs. Die beiden Deutschen Meister von 2011 standen in diesem Jahr auf der Longlist für die Olympischen Spiele in London.

Auf seiner Homepage schreibt Ostholt: „Franco Jeas honterlässt nicht nur sportlich eine große Lücke, denn er war mehr als ein Sportpartner. Besonders Andreas, seiner Frau Sabrina und Chefpflegerin Sandra fehlt er schon jetzt wie ein guter Freund.“

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