WM Springen: Nagel verpasst Finale

Eric Lamaze und Hickstead

Lexington (USA) Kentucky Horse Park 08.10.2010 Weltreiterspiele/World Equestrian Games hier Springen (3. Qualifikation Einzelwertung): Eric Lamaze (CAN) und Hickstead Foto ©Julia Rau Am Zollhafen 12 55118 Mainz Tel.: 06131-507751 Mobil: 0171-9517199 RŸsselsheimer Volksbank BLZ 500 930 00 Kto.: 6514006 Es gelten ausschliesslich meine Allgemeinen GeschŠftsbedingungen (© Julia Rau)

Ein einziger Abwurf im A-Parcours der dritten Wertung kostete Carsten-Otto Nagel die Teilnahme am Finale der vier Besten, die um den Weltmeistertitel kämpfen.
 

Mit dem undankbaren fünften Platz verlässt Carsten-Otto Nagel die Weltmeisterschaft in Kentucky. Zwar konnte er sich durch eine Nullrunde im B-Parcours der dritten Wertung noch vom sechsten auf den fünften Platz verbessern, aber fürs Finale reichte es damit für den besten deutschen Reiter dieser WM nicht.

Marcus Ehning auf Plot Blue arbeitete sich mit einer Nullrunde im B-Parcours, seiner einzigen bei dieser Weltmeisterschaft, auf Platz 16 vor. Janne-Friederike Meyer auf Lambrasco verzichtete nach zwei Abwürfen im A-Parcours auf den Start im B-Parcours, Meredith Michaels-Beerbaum auf Checkmate gab im A-Parcours nach einer Verweigerung am mittleren Oxer der Dreifachen auf.

Morgen abend werden vier Reiter aus vier Weltregionen um den Titel kämpfen: Der Kanadier Eric Lamaze auf Hickstead, Olympiasieger 2008, führt mit 3,39 Punkten das Starterfeld an. Falls beim Pferdewechsel Samstag abend keine Entscheidung fällt, würde er Weltmeister. Außerdem qualifiziert sind der Belgier Philippe Le Jeune auf dem zwölfjährigen belgischen Hengst Vigo dArsouilles (4,11), Rodrigo Pessoa, Weltmeister 1998 (6,80) und, die große Überraschung, der Saudiaraber Abdullah Al Sharbatly auf Seldana di Campalto (7,07).

Der 28-Jährige hat die elfjährigen KWPN-Stute erst vor zwei Monaten bekommen, bei der Europameisterschaft in Windsor ging sie in der italienischen Mannschaft unter Natale Giaudani. Angeblich soll das Pferd fünf Millionen gekostet haben. Platz sechs ging an den Schweden Rolf Göran Bengtsson auf Ninja, der den Einzug ins Finale erst mit einem Abwurf im B-Parcours verpasste. Als bester US-Amerikaner landete McLain Ward auf Sapphire auf Rang 7, immerhin begann er den Tag auf Platz 26. Mit zwei Nullrunden war er einer der drei Sieger der letzten Wertung, die beiden anderen waren Abdullah al Sharbatly und Eric Lamaze.

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