WM Voltigieren: Silber für deutsche Voltis

Silber für die deutschen Voltis

(© Julia Rau)

Nur haarscharf schrammte die Mannschaft vom VV Ingelsberg am Titel vorbei, den kassierten die US-Voltigierer.

Ein ungeplanter Abgang des ausgeliehenen Victor Brüsewitz kostete die deutschen Voltigierer in Kentucky die Goldmedaille. Das Team vom VV Ingelsberg zeigte die mit Abstand sportlich anspruchsvollste Kür. Allerdings wurde Volti-Pferd Adlon im Laufe der Prüfung immer langsamer, das gab auch noch Abzüge in der Pferdenote. Gesamtergebnis 8,010 nach vier Durchgängen.

Ganz knapp ging die Goldmedaille an die US-Amerikaner für ihre mit Show-Effekten gespickte Kür (8,029), Bronze bekam das Team aus Österreich, mit einer schweren Kür, die aber nicht immer sauber durchgeturnt wurde.

Auch Nationen, in denen sich der Voltigiersport erst entwickelt, zeigten anspruchsvolle und chereografisch künstlerische Küren, wie etwa Brasilien oder Südafrika. Leider lahmten einige Pferde deutlich, die Trabrunde ist ja dazu da, den Takt zu überprüfen, aber kein Pferd wurde abgeläutet.