50 Tage-Hengstleistungsprüfung Adelheidsdorf: Secret-Sohn Segantini wird Dressursieger

Hengstleistungsprüfung: 14-Tage-Test

Symbolfoto Hengstleistungsprüfung (© Beelitz/St.GEORG)

36 dressurbetonte Junghengste haben im niedersächsischen Adelheidsdorf ihre 50-tägige Hengstleistungsprüfung beendet. Der beste unter ihnen war ein Sohn des Secret, der wie der zweit- und drittbeste Hengst die Fahnen für den Hannoveraner Verband hochhält.

Gezogen von Christine Feichtinger und angemeldet von Eckhard Wahlers, der auf seinem Gestüt W.M. auch Segantinis Vater, den Secret beheimatet, überzeugte der dreijährige Hengst die Richter am meisten. Der dunkelbraune Hengst aus einer Fidermark-Mutter bekam von den Richtern die Idealnote 10,0 für seine Leistungsbereitschaft, wusste aber auch durch seine Rittigkeit überzeugen. Dort erhielt er die Note 9,5 von den Richtern und sogar 9,75 durch den Fremdreiter. Noch zweimal die 9,5 gab es für das Interieur sowie den Gesamteindruck.

Das waren aber noch nicht alle „sehr guten“ Noten, die der Vorstellung des Hengstes zuteil wurden. Ein glattes „sehr gut“ gab es für seinen Charakter/Temperament sowie seinen Trab und Galopp. Den Schritt von Segantini bedachten die Richter mit 8,5. Lediglich beim Verhalten am Sprung gab es einen kleinen Ausreißer: 7,0. Das machte eine gewichtete dressurbetonte Endnote von 9,02 für den Hannoveraner Hengst, der bereits bei Eckhard Wahlers zur Welt kam und dort auch aufgestellt ist.

Die Plätze zwei und drei

Als zweitbester von 36 Hengsten reist Florent v. Floriscount aus der Hengstleistungsprüfungsanstalt ab. Für ihn geht es wieder zurück zum Haupt- und Landgestüt Marbach, das den Hannoveraner Hengst auch anmeldete. Gezogen wurde Florent von der Zuchtgemeinschaft Pudenz und Frühling. In vier Bewertungskategorien vergaben die Richter ein glattes „sehr gut“ für den Hengst aus einer Desperados-Mutter: für die Leistungsbereitschaft, den Galopp, die Rittigkeit und den Gesamteindruck.

Nur wenig schlechter wurden sein Interieur und die Rittigkeit durch den Fremdreiter bewertet (jeweils 8,75). Die Endnote für Florent lautet 8,65.

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Knapp dahinter folgt der Benicio-Sohn Bach ab. Der dreijährige Hannoveraner Hengst aus einer Diamond Hit-Mutter wurde von der Zuchtgemeinschaft Friedrich und Edda Herrmann gezogen, ist mittlerweile aber wie sein Vater Benicio auf der Hengststation Beckmann aufgestellt. Entsprechend lautete der Anmelder hier Mathieu Beckmann. Durchgängig gut waren die gezeigten Leistungen des Hengstes, in keiner Kategorie wurde er mit einer schlechteren Note als 8,5 von den Richtern bewertet.

Hervozuheben sind hier Galopp und Schritt des Hengstes, für die es jeweils die Note 9,0 gab.

Übrigens: St.GEORG-TV hat Benicio „einst“ besucht, damals noch auf dem Gestüt Famos. Das Video können Sie hier sehen:

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