Abschied von Dimaggio

Einer der Dimaggio-Nachkommen mit großer Zukunftsperspektive: Helen Langehanenbergs Diamigo.

(© Einer der Dimaggio-Nachkommen mit großer Zukunftsperspektive: Helen Langehanenbergs Diamigo.)

Noch ein ganz Großer hat die Zuchtbühne für immer verlassen, der Hannoveraner Hengst Dimaggio.

Von der Station Böckmann kommt die Nachricht, dass der Hengst heute Morgen, am Montag, den 14. Dezember 2015, im Alter von 20 Jahren eingeschläfert wurde. Der Don Primero-World Cup-Sohn war selbst 1999 Vierter beim Bundeschampionat der vierjährigen Hengste und holte ein Jahr später den Titel des Weltmeisters der fünfjährigen Dressurpferde. Er ging seinen sportlichen Weg weiter bis Intermédiaire I und wäre sicher auch ein Grand Prix-Pferd geworden, wäre er nicht an Hufrehe erkrankt. Eine ganze Zeit lang wirkte der Hengst in Großbritannien, wo er diverse erfolgreiche Nachkommen hinterließ, von denen Michael Eilbergs Championatspferd Half Moon Delphi sicher das bekannteste ist. Später gelangte er zurück nach Deutschland und war hier über die Station Böckmann zu beziehen. Zu den bekanntesten Nachkommen zählt neben der bereits erwähnten (und inzwischen verkauften) Half Moon Delphi beispielsweise auch der Silbermedaillengewinner der Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde 2014, Del Magico. Außerdem stellte Dimaggio 2012 die Westfälische Siegerstute Dimma und in Oldenburg die Reservesiegerin von 2010, Sophie. Überhaupt, die Töchter des Dimaggio – aus einer von ihnen ging die zweifache Weltmeisterin der jungen Dressurpferde, Woodlander Farouche hervor. Dann sind da noch die erfolgreichen Sportpferde Diamigo/Helen Langehanenberg, Demirel/Jana Freund, Di Magic/Bernadette Brune (gekört) und weitere. Fast 20 Söhne des Dimaggio sind bereits gekört.

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.