Adelheidsdorf: 14-Tage-Test ohne Zuschauer und mit Espes Bruder als Klassenprimus

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Ellis mit Stefanie Wolf, die ihn auf dem Krüsterhof ausbilden soll. (© www.facebook.com/droege.hedda)

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und mit Auflagen konnte in Adelheidsdorf der 14-Tage-Test stattfinden. Hier sind die Ergebnisse.

Lediglich einer der 19 Hengste im Prüflot des 14-Tage-Tests von Adelheidsdorf hatte eine 9 vor dem Komma bei den Endergebnissen stehen: der vierjährige Westfale Ellis v. Escolar-Dimaggio-Florestan. Wem die Abstammung bekannt vorkommt – Ellis ist der jüngere Bruder der Bundeschampionats- und Dressurpferde-WM-Finalistin Espe unter Eva Möller.

Beide Pferde wurden von der Familie Droege in Düsseldorf gezogen. Während Espe inzwischen an die Nachwuchsreiterin Annabella Pidgley (GBR) verkauft wurde und von der Dänin Cathrine Dufour weiter ausgebildet wird, wurde Ellis von Johann Hinnemann zum 14-Tage-Test angemeldet. Der betreibt auf seinem Krüsterhof in Voerde neben dem Ausbildungsstall auch eine Hengststation.

Ellis scheint seiner Schwester nacheifern zu wollen. Seine dressurbetonte Endnote lautete 9,05. Im Springen gab die Bewertungskommission ihm eine 7,73, so dass er auf eine gewichtete Endnote von 8,5 kam – das beste Ergebnis aller Prüflinge. Sein Trab wurde mit 8,5 bewertet, der Schritt mit 9,0 und der Galopp mit 9,5. Eine 9,5 gab es auch für die Rittigkeit.

Der beste Springer

Bestes Springpferd des Lots war ein noch namenloser dreijähriger Vertreter des Springpferdezuchtverbandes Oldenburg International v. Diamant de Quidam-Casco-Acord II. Er ist noch nicht gekört und trat für die Station Rüscher-Konermann an. Hier kann man sich über gute Noten für den Youngster freuen: 8,4 insgesamt (zweitbestes Ergebnis) und 8,78 im Bereich Springen.

Dieselbe springbetonte Endnote gab es auch für den Zangersheider Chellci Orange L v. Cicero Z-Chellano Z-Argentinus, den Kai Ligges für den Zuchtverband Mecklenburg-Vorpommern zum Test angemeldet hatte. Weil er in der Dressur aber geringfügig schlechter war als der Diamant de Quidam-Sohn (7,5 zu 7,75) legte er mit 8,3 „nur“ den drittbesten Test ab.

Alle Ergebnisse finden Sie unter www.hengstleistungspruefung.de.

 

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