Bernd Hickert steht wieder auf dem Hannoveraner Auktionatorenpult

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Das Hannoveraner Auktionsteam mit Geschäftsführer Wilken Treu, Bernd Hickert und Frederik de Backer. (© Hannoveraner Verband)

Nach den Verwirrungen beim Verdener Hengstmarkt 2019 war Bernd Hickert zwischenzeitlich nicht mehr Auktionator des Hannoveraner Verbandes. Nun wird die Zusammenarbeit fortgesetzt.

Der Verlauf der Auktion anlässlich der Hannoveraner Körung 2019 hatte für einiges Aufsehen gesorgt. Zweimal schlug Auktionator Bernd Hickert den jetzt unter dem Namen Confess Color bekannten Junghengst dem Gestüt Bonhomme zu, zweimal protestierte das Team Helgstrand, das – obwohl zum Teil persönlich anwesend – per Telefon den Bonhomme-Gebot übertreffen wollte.

Am Ende kostete der Hengst 1,89 Millionen Euro und steht nun auf derselben Stallgasse wie sein Vater Cadeau Noir, nämlich der von Bonhomme. Das Team Helgstrand verließ damals wütend die Halle. Der Hannoveraner Verband entschuldigte sich und versprach, die Ereignisse aufzuarbeiten. Infolgedessen erschien vom Hannoveraner Verband eine Pressemitteilung, dass „Hickert bis auf weiteres seine Auktionatorentätigkeit ruhen lassen“ werde.

Comeback im April

Die Querelen sind nun Geschichte. Der Hannoveraner Verband veröffentlichte eine Mitteilung, nach der Bernd Hickert im April 2020 wieder auf dem Auktionatorenpult in Verden stehen wird. Interne Gespräche „haben die Situation aufgearbeitet“, so die Verbandsmitteilung.

„Wir wollen an dem System mit zwei Auktionatoren festhalten und haben Bernd Hickert weiterhin unser Vertrauen in seine Arbeit ausgesprochen“, sagte der erste Vorsitzende des Verbandes, Hans Henning von der Decken. Bernd Hickert wird wie gewohnt gemeinsam mit Frederik De Backer versteigern.

Bernd Hickert selbst sagt: „Mir ist bewusst, dass der Hannoveraner Verband nach der besagten Versteigerung eine große Last zu tragen hatte. Das hätte ich dem Verband lieber erspart. Umso mehr danke ich für das Vertrauen und freue mich darüber, dass wir jetzt wieder gemeinsam weitermachen.“ Inzwischen hat er auch eine Erklärung für den Verlauf der Versteigerung beim Hengstmarkt: „Ich wollte es bei der Versteigerung sehr gut machen – aber mir ist für einen Moment mein gewohnter Stil abhanden gekommen.“

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