BuCha 2017: Wiederholungstäter bei den Springpferden

Symbolbild (© Toffi)

Für die siebenjährigen Springpferde beim Bundeschampionat in Warendorf stand heute die erste Prüfung auf dem Zettel. Aber die Sechsjährigen waren schon gestern dran. Und da holten einige Pferde heute ihre zweite Schleife.

Siebenjährige Springpferde

Seit 2013 wird beim Bundeschampionat in Warendorf der „Warendorfer Youngster Champion“ ermittelt. An den Start gehen die siebenjährigen Springpferde, die in der Springpferdeausbildung den  Schritt in den internationalen Sport machen. Die 30 besten Springpferde der zwei Qualifikationsprüfungen der Springprüfung der Kl.S* ermitteln den Warendorfer Youngster Champion in einem Finalparcours der Springprüfung Kl.S** mit einem anschließenden Stechen der zehn besten Pferde.

In der ersten Prüfung setzte sich der Westfale Cheenook an die Spitze, ein Sohn des Carell aus einer Mutter v. Cornet Obolensy. Ohne Strafpunkte in 61,04 Sekunden bewältigte der braune Wallach  den Parcours unter seinem Reiter Sebastian Karshüning und schaffte sich damit eine gute Ausgangsbasis für den Einzug ins Finale.

Commissaire S unter Hendrik Dowe platzierte sich ebenfalls mit einer Nullrunde in 62,19 Sekunden an zweiter Stelle. Der Hengst Commissaire hat den gleichen Großvater wie Cheenook, hier allerdings über die väterliche Linie. Comme il faut von Cornet Obolensky ist der Vater des Commissaire S, seine Mutter von Polydor bringt ebenfalls bestes westfälisches Springblut mit.

Rang drei ging an L`Amore unter Patrik Majher. 63,07 Sekunden ohne Strafpunkte lautete das Ergebnis für den Württemberger Hengst von Lasino-Cathargo.

41 Nennungen, 31 Starter, 18 Ritte ohne Strafpunkte ist die Bilanz des ersten Springens für die siebenjährigen Springpferde, das war ein freundlicher Auftakt für die Youngster, denen morgen in einer Zwei-Phasen-Springprüfung sicher mehr abverlangt wird.

Sechsjährige Springpferde

Gingen in der ersten Qualifikationsprüfung noch 100 Pferde an den Start, waren es in der Zweiten noch 95. Platziert wurde in drei Abteilungen. Toni Haßmann hatte sich bei den sechsjährigen Springpferden wohl auf den dritten Platz festgelegt, jedenfalls wiederholte er sein Ergebnis vom Vortag. Schon in der ersten Qualifikationsprüfungen ritt er mit Pepita Con Spita als Dritter auf die Ehrenrunde, diesen Platz nahm er auch in der zweiten Prüfung für die sechsjährigen Springpferde ein. Null Strafpunkte, 77,22 Sekunden lautete das Ergebnis für die westfälische Schimmelstute von Con Spirit-Come On.

Vor ihr stand Conceana PS, vorgestellt von Maria Madenova 0/ 76,12 Sekunden. Vater der OS eingetragenen Stute ist Conthargos, Muttervater Centadel.

Die Ehrenrunde der ersten Abteilung führte der Holsteiner Hengst Quiberry v. Quintero- Caretino unter Bart van der Maat an, 0/73,65 Sekunden.

Van Moor, Sieger unter Josch Löhden in der ersten Qualifikationsprüfung, sicherte sich hier mit einem fünften Platz den Einzug ins Finale.

Auch die Siegerin der zweiten Abteilung trägt den Holsteiner Brand. De Lütt ist eine Tochter des Casall, Muttervater Cassini I. Unter Thomas Holz sprang die Braune strafpunktfrei in 74,96 Sekunden, das war das zweitbeste Ergebnis der Springprüfung und der Sieg in der zweiten Abteilung.

Und noch einmal Holstein: Colourful S von Carrico-Canturo unter Hendrik Dowe blieb ebenfalls strafpunktfrei in 76,31 Sekunden, zweiter Platz für den braunen Hengst.

Der drittplatzierte Querido wurde von Nico Tomfohrde vorgestellt, 0/77,25 Sekunden. Querido ist Hannoveraner, ein brauner Hengst von Quaid- Graf Sponeck.

Mit Quickborn hatte Andreas Kreuzer die erste Qualifikationsprüfung der Sechsjährigen gewonnen, mit dem schwarzbraunen Hengst Congrato gewann er die dritte Abteilung der zweiten Quali. Quickborn schlug sich auch hier wieder gut, 0/78,15 Sekunden, Platz vier. Die beiden Platzierungen dürften für eine Finalteilnahme am Sonntag reichen. Congrato führt bestes Hannoveraner Blut, Vater ist Contendro, Muttervater Graf Top.

Hendrik Dowe ist einer fleißigsten Championatsreiter, er stellte wie auch Andreas Kreuzer drei Pferde bei den Sechsjährigen vor. Mit Landlord O lieferte er sein Bestergebnis, 0/76,67 Sekunden, zweiter Platz. Der Fuchswallach Landlord S trägt den OS Brand, Vater ist Levisonn, Muttervater Quintender.

Auf Platz drei der Wallach Amadeus von Arpeggio- Pit I unter Philipp Schulze Topphoff, ein durch und durch westfälisches Paar. 77,39 Sekunden brauchten die beiden für ihre strafpunktfreie Runde.

Christine Meyer zu Hartum