BuCha 2018: Cindy, Candy, Caty – die nächste Medaillenkandidatin Marke Wendeln

Reitpferde auf dem Bundeschampionat

(© www.lafrentz.de)

Bei den vierjährigen Stuten und Wallachen auf dem Reitpferdeviereck des Bundeschampionats 2018 hatte heute die Oldenburger Stute Caty die Nase vorn – und tritt damit in die Fußstapfen ihrer Geschwister.

Sir Donnerhall-Fürst Heinrich, das ist eine Abstammung, die man in Warendorf schon häufiger gehört und gelesen hat. Meistens, wenn das Siegerpferd auf dem Reit- oder Dressurviereck bekannt gegeben wurde. Denn mittlerweile hat die Familie Wendeln bereits drei Bundeschampions aus ihrer Fürst Heinrich-Tochter C’est bon gezogen – Cindy, Candy (die jüngst auch Bronze bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde in Ermelo holte) und Sir Heinrich, der als Landbeschäler in NRW wirkt. Nummer vier könnte nun Caty sein.

Wie schon ihre Schwestern wurde sie von Hermann Gerdes in Szene gesetzt, unter dem sie heute eine 9,5 für den Trab, 8,0 für den Galopp, 7,5 im Schritt, sowie die 8,5 für Ausbildung und Gebäude erhielt. Das ergab eine Durchschnittsnote von 8,4, mit der Caty die Konkurrenz hinter sich ließ.

Drei Pferde auf Platz zwei

Die zweithöchste Wernote von 8,3 vergaben die Richter Wolfgang Egbers, Ute von Platen und Gerd Wolfgang Sickinger gleich dreimal. Zum einen an den von Nicola Haug präsentierten DSP-Wallach Zum Glück v. Zalando-Golden Game (Birgit Strobl), bei dem sowohl Trab als auch Galopp eine 9,0 erhielten, der Schritt hingegen nur 7,0. Im Bereich Ausbildung erhielt er ein glattes Gut und fürs Gebäude die 8,5.

Nummer zwei auf Rang zwei war die Hannoveraner Stute Diamond Lady v. Dimaggio-Benetton Dream aus der Zucht von Axel Windeler und mit David Taylor im Sattel. Auch bei ihr: Trab und Galopp sehr gut. Der Schritt erhielt eine 8,5, die Ausbildung eine 8,0. Schwächste Note war die fürs Gebäude: 7,0.

Den dritten im Bunde der 8,3er-Pferde stellte Frederic Wandres für den Hof Kasselmann vor, den ebenfalls in Oldenburg eingetragenen Bitcoin v. Bordeaux-Rubinstein, bei dem der Galopp mit 9,0 stärkste Gangart war. Für Trab, Schritt und Gebäude gab es jeweils ein glattes Gut. Der Ausbildungsstand wurde mit 8,5 bewertet.

Im Geld waren auch noch die Pferde mit 8,2 und 8,1. Das was waren zum einen die von Ann-Christin Wienkamp vorgestellte Bordeaux-Don Romantic-Tochter Brooker’s Girl und zum anderen der westfälische Escolar-Sohn Estero, den Christian Thelker aus einer Desperados-Mutter gezogen hat. Im Sattel saß Rebecca Holtwiesche.

Vorjahressieger nur auf Rang sieben

Im vergangenen Jahr verzauberte ein anderer Ehrentusch-Sohn das Publikum: Eternity, damals noch vorgestellt von Eva Möller. Er wurde überlegener Bundeschampion. Heute in der Qualifikation der vierjährigen musste der Westfale, den Franz Remmersmann aus einer Mutter v. Sir Donnerhall gezogen hat, sich unter Hannes Lütt mit einer glatten 8,0 und Rang sieben zufrieden geben. Der Schritt war auch 2017 die Schwachstelle des Wallachs gewesen, der noch vor dem Bundeschampionat an Andreas Helgstrand verkauft worden war. Heute erhielt er hier nur eine 6,5. Im vergangenen Jahr war es die 7,5. Dem gegenüber standen damals allerdings zweimal die 10 für Trab und Galopp. Dieses Jahr wurde es im Trab eine 9,0 und im Galopp die 8,5. Eine 7,5 gab es auch: für die altersgemäße Erfüllung der Aufgaben, also die Ausbildung. Auch diese Note war im vergangenen Jahr noch deutlich höher gewesen, 9,0. Sein Gebäude war der Jury heute eine 8,5 wert.

Als Achte noch platziert waren der DSP-Wallach Spectre und seine luxemburgische Reiterin Kristine Möller. Der Sezuan-Sohn wurde in allen Kriterien mit einem glatten Gut bewertet, außer im Trab. Da gab es die 7,5, so dass unter dem Strich eine 7,9 stand.

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