BuCha 2018: Qualifikation der dreijährigen Hengste an So Unique

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So Unique mit Eva Möller (© Kiki Beelitz)

Zwölf dreijährige Hengste präsentierten sich den Richtern in der Bundeschampionatsqualifikation 2018. Als Sieger ging die prämierte Preisspitze des Hannoveraner Hengstmarkts 2017 hervor, So Unique.

Für 650.000 Euro war der Rheinländer So Unique v. Sezuan-Donnerhall aus der Zucht von Wilhelm Klausing beim Hannoveraner Hengstmarkt 2017 als Spitzenpferd der Auktion an den Stall Helgstrand verkauft worden. Geritten wird er von Eva Möller, die ihn heute sehr zufrieden in der Anlehnung und gut ausbalanciert vorstellte.

Der Fuchs ist viel Vorderpferd mit mächtigem Hals und viel Hengstausdruck. Sein Trab ist elastisch und fleißig. Das Hinterbein könnte allerdings mehr unter den Körper arbeiten. Den Richtern war es eine 9,0 wert. Dieselbe Note gab es auch für den Galopp, der wie der gesamte Bewegungsablauf in der gewünschten Bergauftendenz angelegt ist. Der Schritt war heute die einzige Note mit einer 8 vorne, genauer gesagt wurde es eine 8,5. Ausbildungsstand und Exterieur waren den Unparteiischen ebenfalls die 9,0 wert. Machte unter dem Strich eine 8,9 gleich zum Auftakt der Prüfung als erstes Pferd der ersten Abteilung.

Hannoveraner Champion auf Rang zwei

Ebenfalls in Verden gekört war der Hengst auf Rang zwei, der Don Nobless-Sandro Hit-Sohn Despacito (Z.: ZG Rudde), der mit seiner Ausbilderin Greta Heemsoth vor wenigen Wochen bereits den Titel des Hannoveraner Champions geholt hatte. Der Rappe ist mit ganz viel Elastizität und natürlicher Kadenz ausgezeichnet. Dabei ist die Qualität aller drei Grundgangarten gleich überdurchschnittlich. Zudem gefiel die vertrauensvolle Dehnungsbereitschaft und insgesamt schon sehr zufriedene Anlehnung. Dafür bekam auch er eine 9,0, ebenso wie für den Trab. Im Galopp konnte er die Richter nicht ganz so überzeugen, 8,0. 8,5 gab es für Schritt und Exterieur, dem man sich etwas mehr Hengstausdruck wünschen würde. Alles in allem kam Despacito damit auf eine 8,6.

Westfalen-Streit um Rang drei

Den dritten Platz teilten sich zwei Hengste, die sich schon im Rahmen des westfälischen Landeschampionats begegnet waren: Fonq und Emanuel. Damals in Münster-Handorf hatte der Fürst Fohlenhof-Lissaro-Sohn Fonq (Z.: Reiner Bockholt) mit Ann-Christin Wienkamp die Nase vorn. Diesmal konnte Emanuel, einer von zwölf Escolar-Nachkommen (Mutter v. Lauries Crusador xx, Z.: ZG von Ameln) bei den diesjährigen Reitpferde-Bundeschampionaten, mit ihm gleichziehen.

Beide Hengste erzielten in Summe eine 8,4. Fonq, den erneut Ann-Christin Wienkamp vorstellte, ist ein eher kleines und kompaktes Pferd (Exterieur 8,0), das nichtsdestotrotz einen Riesenschritt hat, der den Richtern die einzige 10 des Tages wert war. Nicht ganz so bedeutend, aber dennoch zwischen ziemlich gut und gut angesiedelt sind Trab (8,0) und Galopp (7,5). Auch der Ausbildungsstand wurde mit 8,0 bewertet.

Emanuel unter Lukas Fischer verfügt über sehr viel Mechanik im Trab, war aber heute nicht immer im Gleichmaß (8,5). Seine stärkste Grundgangart ist der Galopp (9,5). Alle anderen Teilnoten lauteten 8,0.Max 90 Winter Sneakerboot

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