De Niro weiterhin nicht im Deckeinsatz

Der beste Dressurvererber der Welt: De Niro v. Donnerhall mit Klosterhof-Chef Burkhard Wahler

Lange Zeit der beste Dressurvererber der Welt: De Niro v. Donnerhall, hier mit Klosterhof-Chef Burkhard Wahler (© www.toffi-images.de)

Schon im Januar hatte Burkhard Wahler bei der Hengstvorführung des Klosterhof Medingen verkündet, von Starvererber De Niro werde es dieses Jahr vorerst keinen Frischsamen geben, wohl aber TG. Nachdem das Thema noch einmal aufgekommen war, hat er die Entscheidung gegenüber St.GEORG noch einmal begründet.

Der Klosterhof-Chef erklärt: „Der Hengst hat schon seit längerem gesundheitliche Probleme. Es geht ihm nun so weit gut und sein Auge hat den Glanz, wie wir es von ihm kennen. Doch decken lassen wollen wir ihn derzeit nicht. Absolute Priorität ist, dass er sich wohl fühlt. Dann werden wir sehen, wie es weitergeht.“

Der 23jährige Hannoveraner Donnerhall-Akzent II-Sohn De Niro ist die Nummer eins der WBFSH-Sire Rankings, also der Weltrangliste der Vererber in der Weltzüchtervereinigung WBFSH. Pferde wie Desperados (Kristina Bröring-Sprehe), Dablino (Annabel Balkenhol), D’Agostino (Fabienne Lütkemeier) oder Delgado (Beatriz Ferrer-Salat/ESP) oder auch Voice (Edward Gal/NED) machen mit Grand Prix-Siegen Werbung für ihren Vater im großen Sport.

Der selbst Grand Prix-siegreiche De Niro verzeichnet laut FN 76 gekörte Söhne und 1195 eingetragene Zuchtstuten, von denen 185 mit der Staatsprämie ausgezeichnet wurden. Seine Nachkommen haben bislang gut 2,4 Millionen Euro verdient. 205 De Niro-Kinder im Datensatz der Deutschen Reiterlichen Vereinigung haben S-Erfolge auf dem Dressurviereck vorzuweisen, zwei außerdem im Springen und elf im Fahrsport.

Es wird auch weiterhin TG-Samen des Hengstes geben. Eine Portion vom Superstar unter den Dressurhengsten kostet 1500 Euro.

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